Demeter

Eben weil es in der Welt der Naturkosmetika nach wie vor keine einheitlichen Bestimmungen gibt, ist es wichtig, dass sich Firmen und Vereinigungen um Richtlinien bemühen, auf die sich die Kunden verlassen können. Besonders gern verlassen wir uns natürlich auf Dinge, die sich bereits seit viele Jahrzehnten bewährt haben, wie das Demeter-Label.

Dieses Label, welches bei Nahrungsmitteln, aber auch bei Naturkosmetika Anwendung findet, gibt es bereits seit 1928. Es schaut also auf eine lange Tradition zurück und findet seit dieser langen Zeit eine große Verbreitung in den Bioläden und erfreut sich größter Akzeptanz bei den Kunden. Die Philosophie hinter dem Demeter-Label geht auf einen Wissenschaftler namens Rudolf Steiner zurück, der erstmals eine anthroposophische Sichtweise auf die Landwirtschaft etabliert hat. Mit seinen „Geisteswissenschaftlichen Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft“ beschränkt er sich nicht länger auf Bodenbeschaffenheit und Witterung, sondern bezieht kosmische Kräfte mit ein. So ist es auch kein Wunder, dass das Label nach der griechischen Götting Demeter benannt wurde, die für die Fruchtbarkeit der Erde zuständig ist. Diese Art der Landwirtschaft wurde seit jeher als biologisch-dynamische Anbauweise bezeichnet.

Wer also auch daran glaubt, dass Landwirtschaft nicht nur auf der effektiven Nutzung der Erde beruht, deren Parameter man mithilfe von Computern berechnen kann, der kann sich auf das Demeter-Label stets verlassen. Denn hier werden die irdischen Gegebenheiten genauso geschätzt wie die Einflüsse, die wir nicht berechnen können.