Täglich: Pflege- Basics wie Waschen und Bürsten
Keine Angst, die 100 Bürstenstriche für glänzendes Haar sind ein Beauty- Mythos. Trotzdem sollten Sie Ihren Schopf morgens und abends mit einer guten Bürste von Staub und Schmutz befreien. Dies ist am besten antistatisch und besitzt abgerundete Stifte oder Borsten. Haare die zum Nachfetten neigen, täglich waschen, sonst nur alle 2 – 3 Tage. Dabei ein mildes Shampoo verwenden. Das Pflege- Plus nach jedem Waschen: eine Spülung. Sie glättet den Haarschaft, verleiht so seidige Geschmeidigkeit. Zum zwischendurch- Auffrischen der Frisur reicht ein Sprüh- Conditioner, der dazu auch Gerüche neutralisiert.

Jede Wochen: Kuren bis in die Spitzen
Soforthilfe gegen Spliss bieten Haarspitzenkonzentrate, die nur in die Enden einmassiert werden. Eine Intensivkur repariert die Haarstruktur auf dem ganzen Kopf. Zum Selbermachen: Für eine Bananen- Haarpackung 1 reife Frucht zerdrücken, mit 1 Esslöffel Olivenöl verrühren. Unter Plastikfolie ca. 15 Minuten einwirken lassen, dann gut ausspülen.

Alle 3 Wochen: Rückstände entfernen
Um das Haar von Rückständen von Styling- und Pflegeprodukten zu befreien, sollte es ab und zu mit einem Peeling Shampoo gereinigt werden. Diese Shampoos mit Tiefenwirkung können sogar noch mehr: Sie regen die Durchblutung der Kopfhaut an und festigen so die Haarwurzeln. Danach einen Spliss- Check machen: Einzelne Strähnen zwischen Daumen und Zeigefinger zwirbeln und abstehende, gespaltene vorsichtig abschneiden.

Alle 8 – 10 Wochen: Farbe und Schnitt auffrischen
Coloriertes Haar bildet schnell Ansätze, aber mit wenig Aufwand wirkt Ihr Look wieder gepflegt und lebendig: Auswaschbare Tönungen bringen die Farbbilanz zurück und lassen Übergänge verschwinden. Praktische Helfer sind auch Ansatzstifte. Damit können Sie die Zeitabstände zwischen den Colorationen verlängern und schonen so Haarstruktur und Geldbeutel. Auf regelmäßiges Spitzeschneiden beim Friseur sollten Sie allerdings nicht verzichten, es bringt Ihren Schnitt in Form und beugt Spliss vor.