Das Leben wird in Deutschland nicht zuletzt wegen der steigenden Sozialabgaben und Lebenshaltungskosten immer teurer. Das Haupteinkommen reicht verstärkt bei Geringverdienern kaum noch aus um nach Zahlung der Miete, Telefon, Strom, Wasser und Lebensmittel sich etwas leisten zu können. Da bleibt nur der Weg zusätzliches Geld mit einem Nebenverdienst zu verdienen. Auf der Suche nach einem Nebenjob sollte man vorsichtig sein und unseriöse Jobangebote ignorieren. In den Tageszeitungen und Internet finden sich verstärkt Jobanzeigen die mit 2.000 Euro und mehr Nettoverdienst im Nebenjob werben. Dabei handelt es sich meist um Angebote deren Inserent nur kassieren möchte. Er bietet in Wahrheit keinen Nebenjob an sondern Informationen in Form einer Infobroschüre gegen Zahlung eines bestimmten Betrags.

Als seriöse Nebentätigkeiten haben sich Zeitungsausträger, Promoter, Flyerverteiler, Regalauffüller, Servicekräfte und Ausfahrerjobs etabliert. Wer monatlich wegen des geringen Einkommens kämpft sollte bei der Auswahl eines Nebenjobs nicht wählerisch sein. Zwar mag es anstrengend sein als Regalauffüller in einem Supermarkt zu arbeiten aber der Verdienst ist sicheres Geld.

In der Regel handelt es sich bei seriösen Nebentätigkeiten um Minijobs auf 400 Euro Basis. Die Minijobs sind sozialversichert da der Arbeitgeber monatlich 100 Euro an die Sozialversicherung (Krankenkasse & Rentenversicherung) zahlt. Als Minijobber ist man meist befristet angestellt und sollte während dieser Zeit versuchen einen bestimmten Teil der 400 Euro zu sparen. Dies gelingt am besten wenn ein Dauerauftrag eingerichtet und 25 oder 50 Euro auf ein Tagesgeldkonto monatlich überwiesen werden.