Jeder hat Dinge die er nicht mehr benötigt und was liegt da näher als sie auf einem Trödelmarkt über einen eigenen Stand zu verkaufen? Zwar bietet sich das Internet mit seinen Auktionshäusern und Kleinanzeigenmärkten als Alternative an aber der Verkauf auf einem Trödelmarkt hat einen gewissen Charme. Die Produkte müssen nicht extra fotografiert werden und außer der Standgebühr sind keine weiteren Gebühren oder Provisionen wie etwa bei Ebay zu entrichten. Die Präsentation der Produkte sollte eine klare Linie haben, so gehören Artikel die gute Preise erzielen können immer nach vorne und alte Bücher sortiert in eine Kiste. Die Bücher sollten nach Genres geordnet und durch entsprechende Schildchen getrennt werden. Auf den Trennschildern stehen die Genres und bieten dem Käufer eine optimale Orientierung.

Das gleiche Prinzip wird bei DVD-Filmen, Computerspielen und Musik-CDs angewendet. Wenn ein Käufer nun gewillt ist einen der angebotenen Artikel zu kaufen aber nicht bereit ist den geforderten Preis zu zahlen so spielt das Verhandlungsgeschick eine entscheidende Rolle. Sollte der Kaufintressent zum Beispiel für eine funktionstüchtige Taschenlampe einen Preis von 10 Euro bieten obwohl sie mindestens 20 Euro wert ist, sollten 15 Euro angeboten werden und meist kommt es dann zum Kauf. Es muss ein Mittelpreis gefunden werden. Ein Tag auf dem Trödelmarkt kann bis zu zehn Stunden dauern und sollte ausreichend Verpflegung mitnehmen um kein Geschäft zu verpassen.