Für Balkonbesitzer stößt der Traum vom Leben im Grünen oft an Grenzen. Da wird Blumenfreunden das Herz schwer: Alle Balkonkästen sind bereits belegt, dabei möchte man doch so gern noch das eine oder andere Pflänzchen unterbringen, wohin mit den Naschtomaten, den Thymian, den Petunien, die einen in der Gärtnerei angelacht haben.

Ab nach oben heißt das Rezept, Ampeln mit Blumen und Kräutern erweitern den kleinsten Balkon um hängende Mini- Gärten, die Platz sparend Akzente setzen. Wichtig beim Anbringen: Ampeln und Körbe so sicher andübeln, dass Ihnen auch ein Sommergewitter nichts anhaben kann. Wer vorhat, eine ganze Reihe von Töpfen aufzuhängen, aber nicht für jeden einzelnen einen Haken in die Decke schrauben möchte, greift zu einem Trick: zu beiden Seiten des Balkons je einen besonders kräftigen Haken eindübeln, die Ampeltöpfe auf eine Metallstange oder stabile Gliederkette „fädeln“ und diese in die Haken hängen.

Übrigens bei der Wahl des Gefäßes sollten Sie schon mal an das Gießen denken: Wenn nervige Nachbarn unter Ihnen wohnen, die schon beim ersten Wassertropfen den Vermieter rufen, am besten zu einem Modell mit integriertem Wasserspeicher greifen. Alternative zu dieser Ausführung ist eine Wasserspeichermatte, mit der ein klassischer Ampeltopf tropfsicher ausgelegt werden kann.

Auch so funktioniert es: Ampel mit einem Spezialsubstart füllen, welches das Gießwasser optimal aufnimmt, speichert und bei Bedarf an die Pflanzen abgibt.

Vielseitigkeit bietet der Hanging Basket: Eine Idee aus England sind „hängende Körbe“ – ein Corpus aus Draht plus passende Einlage. Die gibt es aus Presspappe oder einem Sisalgewirk im Fachhandel. Traditionell legt man die Körbe mit Moos aus. Wer diese Methode vorzieht, kann auch seitlich die Drahtzwischenräume bepflanzen.