Begonien sind anspruchslose Sommerblumen, die sonnige bis halbschattige Standorte vertragen. Beim Pflanzen einen Abstand von mindestens 20 cm einhalten, da Begonien stark wachsen und ein dichter Stand leicht Fäulnis auslösen kann. Gut wässern und düngen.

Pflanzgefäße sollten so groß sein, dass jeder Pflanze etwa 3 Liter Erde zukommen. In einem Balkonkasten mit 1 Meter Länge sind es zum Beispiel 5 Pflanzen. Auf genügend Wasserabzug achten. Alte Blumenerde vom Vorjahr lieber nicht wieder verwenden.

Balkonblumen lassen in der Blüte nicht nach, wenn Welkes laufend ausgeputzt wird. Auf diese Weise sparen die Pflanzen Kraft, die in die Bildung neuer Blütenknospen fließt.

Geranien bieten die meisten Blütenfarben und –formen. Sie dürfen ab Mitte Mai nach draußen. Mäßig feucht halten und wöchentlich düngen.

Spinnmilben treten ziemlich oft bei warmer und trockener Witterung auf. Man sieht dann feine Gespinne und silbrige Punkte auf den Blattoberseiten. Regelmäßiges Überbrausen der Pflanzen erhöht die Luftfeuchtigkeit und beugt dem Ungeziefer vor. Jedoch nicht tagsüber gießen, da die Wassertropfen auf die Blätter wie Brenngläser wirken können.

Hängepelargonien brauchen viel Wasser, sollten aber nicht ständig nass stehen. Wöchentlich düngen.

Dahlienwurzeln bestehen aus dicken Knollen, die an der Spitze zusammengewachsen sind. Diese Verbindungen kann man einfach mit einem Messer trennen. So erhält man mehrere Knollen mit je mindestens einem Stängelansatz. Diese in Töpfe mit lockerer Blumenerde pflanzen. Sie wachsen dann zu eigenständigen Pflanzen heran.

Spätere Lücken im Balkonkasten können ab Juli mit Eisenkraut nachgepflanzt werden.