Grüß Gott in Kärnten, auf der Sonnenseite Österreichs. Zwischen sattgrünen Wiesen und schroffen Alpengipfeln liegt hier ein tiefblaues Juwel: der knapp zwölf Kilometer lange Millstätter See. Ein Paradies vor allem für Wasserratten. Denn im Sommer wird der Millstätter See schon mal gut 25 Grad warm.
Hier in Kärnten spürt man, dass der Süden ganz nah ist. Petrus meint es meist sehr gut mit dem See und den insgesamt acht Gemeinden, die sich rundherum verteilen.

Millstatt lockt mit dem ehemaligen Benediktiner- Kloster, Seeboden mit seiner Burg Sommeregg, und Spittal hat ein prachtvolles Renaissance- Schloss. Kulturfreunde kommen also voll auf ihre Kosten.

Aber auch Wanderer, Mountainbiker und in letzter Zeit immer mehr Nordic- Walking- Fans zieht es an den See. Die Strecken sind meist sehr gut ausgeschildert. Zu den schönsten gehören der Riegerbach- Rundweg und die Panoramastrecke in Döbriach. Es lohnt sich, an den Aussichtspunkten „Weißer Felsen“ und „Orchideenwald“ eine Pause einzulegen.

Der Millstätter See und seine Umgebung sind ein sehr beschauliches Fleckchen Erde. Doch im Juli geht es in Seeboden kunterbunt her. Dann steht hier das „World Bodypainting Festival“ auf dem Programm. Künstler aus aller Welt treffen sich zu einem fantasievollen Spektakel, bei dem so mancher Körper zum einzigartigen Kunstwerk wird.

In der Idylle auf den Almen ist vom Trubel nichts zu merken. Die 30 glücklichen Kühe der Lammersdorfer Alm geben wie immer gute Milch, die von der Sennerin später liebevoll zu Käse verarbeitet wird. Wer in die heile Welt hier oben eintauchen möchte, sollte dies dienstags oder donnerstags tun, denn dann ist Käseverkostung.

Zurück an den See. Wie wäre es mit einer Bootsfahrt im warmen Licht des Nachmittags? Oder mit eine, „Dinner fort wo im See“ bei Mondschein? Da schlemmen die Gäste auf dem Panorama- Floß an nur einem Tisch unterm Sternenhimmel. Einzigartig und so romantisch.