Der Aufbau einer Webseite erfordert einen relativ hohen Zeitaufwand und besonders dann wenn Aktualisierungen erforderlich sind. Die aktualisierten Seiten müssen zeitaufwendig mit einem FTP-Programm auf den Webserver übertragen werden. Die Aktualisierung der Seiteninhalte wird mit einem Contentmanagementsystem (CMS) enorm erleichert. Zur Nutzung eines CMS ist allerdings eine MySQL-Datenbank, PHP, CGI und ausreichend Webspace erforderlich. Ein Webspace mit den genannten Leistungen ist bereits ab 15 bis 50 Euro pro Jahr bei Webhostern wie Schottenhost, 1&1 oder Domainfactory erhältlich. Die Installation ist bei den meisten CMS-Systemen gleich, es muss zuerrst nur der Name der MySQL-Datenbank, Datenbank-Benutzername und das Passwort in der entsprechenden Konfigurationsdatei (config.php) eingetragen werden. Je nach CMS können diese Daten auch im ersten Installations-Schritt abgefragt werden. Nach rund 30 bis 60 Minuten ist die Installation abgeschlossen und kann mit der eigentlichen Arbeit beginnen.

Die Logindaten werden zur eigenen Sicherheit gleich geändert. Nun wird in der Administration der Name der Webseite, Beschreibung und die Keywords festgelegt. Im nächsten Schritt werden die ersten Inhalte eingepflegt wie zum Beispiel das Impressum und eine Infoseite. Die Infoseite gibt Auskunft darüber was die Webseite dem Besucher bietet. Nach der Einpflege der ersten Inhalte kann nun das Template festgelegt werden. Es stehen bei den meisten CMS-Systemen wie zum Beispiel Joomla, Wordpress, Serendipity, PHP Nuke oder Concrete5 hunderte Templates zur Auswahl.

Die Templates werden heruntergeladen und mit einem FTP-Programm in die entsprechenden Ordner auf den Webspace übertragen. In der Administration stehen die Templates dann zur Verfügung, muss sie nur noch auswählen und aktivieren. Die Webseite ist nun fertig und kann im World Wide Web erreicht werden. Die Pflege und Aktualisierung des Inhalts (Content) ist durch das Contentmanagementsystem nun einfacher, schneller und leichter zu bewerkstelligen als vorher.