Die persönlichen Daten sollten in Zeiten wo Unternehmen, Cyberkriminelle und selbst der Staat zu Datensammlern mutieren das höchste Gut überhaupt sein. Die Firmen besonders solche Gewinnspiele veranstalten haben es auf die privaten Daten der Gewinnspielteilnehmer abgesehen. Bei einer Gewinnspielteilnahme verpflichtet man sich zur Weitergabe seiner Daten an dritte Personen wie etwa Adresshändler oder die eigene Adresse wird für Werbezwecke eingesetzt. Wer an Gewinnspielen teilnehmen möchte, sollte vorher genau überlegen ob die möglichen Gewinne einem wirklich die Preisgabe der Privatdaten wert sind. Die Online-Netzwerke wie Xing, Facebook oder Lokalisten dienen Cyberkriminellen ebenso wie Personalentscheidern mittlerweile als wahre Fundgrube an persönlichen Informationen.

Wenn man in einem solchen Netzwerk aktiv ist, sollten Geheimnisse, persönliche Vorlieben und Laster nicht offen ausgeplaudert werden. Die Personalchefs recherchieren gerne in solchen Netzwerken um mehr über die Bewerber zu erfahren. Sollte der Personaler etwas ungewöhnliches entdecken so kann dies bedeuten dass man nicht zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird und wenn doch bleiben einem eventuell peinliche Fragen nicht erspart. Die Behörden haben mittlerweile weitreichende Möglichkeiten an Daten zu gelangen und reichen gerne mal die neue Anschrift an die GEZ weiter. Ein Datenabgleich zwischen den Ämtern ist heute auf dem elektronischen Weg bereits möglich. Bei einem Umzug sollte man dem Einwohnermeldeamt unbedingt mitteilen, dass die neue Adresse nicht weitergegeben wird und beruft sich dabei auf das Datenschutzgesetz.