Gekaufte Computer haben eine Festplatte, und auf dieser Festplatte ist auch nur eine Partition. Feststellen kann man das indem man auf Arbeitsplatzumgebung klickt. Wenn dort nur der Laufwerkbuchstabe C: vergeben ist, ist auf der Festplatte nur eine Partition vorhanden. Bei der Größe der heute angebotenen Festplatten macht das jedoch keinen Sinn. Die Mindestgrößen liegen heute bei 80 GB, haben diese Festplatten nur ein Laufwerk C: sind dementsprechend alle Dateien auch nur auf diesem einen Laufwerk gespeichert. Auf dem Laufwerk sind das Betriebssystem und alle Programm installiert, sowie Ihre eigenen Daten. Stürzt das System jetzt mal ab kann es passieren dass der Computer gar nicht mehr startfähig ist und Ihre persönlichen Daten unter Umständen nicht mehr zu erhalten sind. Man kann die Daten zwar wieder herstellen, aber das ist ein sehr zeitintensives und schwieriges Vorhaben. Wer sich das ersparen will sollte die Festplatte partitionieren, und seine Daten auf einem anderen Laufwerk speichern.

Wie das Partitionieren genau funktioniert erklären wir jetzt:

Gehen wir davon aus die installierte Festplatte hat 80 GB und nur das Laufwerk C:

Diese Konstellation ist wie gesagt ungünstig, wenn am Betriebssystem mal etwas passiert. Es kann passieren dass alle Daten verloren gehen, und auf einer so großen Partition die Daten schnell fragmentieren – vom System durcheinander geschrieben werden -.

Nach einer Partitionierung sollte das optimale Ergebnis so sein dass die Festplatte zwei Partitionen hat. Einmal das Laufwerk C: auf dem das Betriebssystem und die Probramme installiert sind, und ein anderes Laufwerk – zum Beispiel als E: oder F: benannt – wo alle persönlichen Dateien liegen. Falls jetzt Probleme mit dem Betriebssystem auftauchen muss man sich zumindest um seine Dateien keine Sorgen machen da diese auf jeden Fall erhalten bleiben.

Die optimale Partitionierung muss jeder für sich selber finden. Wer allerdings eine optimale Sicherheit habe möchte sollte die folgende Partitionierung vornehmen:

Laufwerk C: = Betriebssystem, Programme

Laufwerk E: = Eigene Dateien

Eine weitere Partition für sonstige Daten, zum Beispiel Downloads oder Archivdateien

Eine vierte Partition die man für Backups reserviert.

Warum soll man diese Aufteilung für die Festplatte vornehmen? Auf der ersten Partition sind das Betriebssystem und alle Softwareprogramme installiert. Auf der zweiten Ihre ganz persönlichen Dateien, oder Dateien die ich regelmäßig vom PC erhalte und dort abspeichere. Die dritte Partition dient der Übersichtlichkeit damit persönliche Daten und herunter geladene Daten nicht durcheinander geraten, und man somit einen besseren Überblick über seinen Datenbestand behält. Wenn der Computer jetzt aus einem bestimmten Grund nicht mehr in der Lage ist hochzufahren, holt man von der vierten Partition das Backup und der PC ist nach ein paar Minuten wieder voll funktionstüchtig. -Einschließlich aller Programme und Daten -.

Wer schon einmal Probleme mit seinem Betriebssystem hatte weiß wie lange es dauert ein Betriebssystem wieder komplett neu zu installieren. Unter Umständen dauert es Stunden oder sogar Tage. Mit einer sinnvollen Partitionierung kann man sich damit viel Zeit und Mühe ersparen.

Weitere Tipps rund um den PC gibt es auch im PC Forum auf PCMasters.de