Das Onlinebanking wird in Deutschland immer stärker genutzt und einer der Gründe für die steigende Beliebtheit ist die Zeitersparnis aber auch die erhöhte Flexibilität spielt eine nicht unerhebliche Rolle. Das bequeme Bankgeschäft am Computer birgt allerdings gewisse Gefahren, denn der Datendiebstahl (Phishing) mit Trojanern und Spionageprogrammen verstärkt sich. Die Cyberkriminellen können mit gestohlenen PIN-, und TAN-Nummern das Bankkonto plündern oder die gestohlenen sensiblen Daten mit hohen Gewinnen verkaufen. Die Sicherheit sollte beim Onlinebanking daher an erster Stelle stehen und die Gefahr eines Datendiebstahls minimiert werden. Das jahrelang bewährte PIN/TAN-Verfahren gilt schon lange als unsicher und ist daher zur Nutzung nicht mehr empfehlenswert.

Eine hohe Sicherheit garantiert das HBCI-Verfahren welches die Banken allerdings noch immer nur auf Anfragen anbieten. Der Kune erhält beim HBCI-Banking eine HBCI-Karte, eine fünfstellige PIN-Nummer und benötigt ein HBCI-Lesegerät. Das Lesegerät sollte über eine eigene Nummerntastatur verfügen und ist bereits ab 30 bis 35 Euro im Handel oder direkt bei der Bank erhältlich. Nach der Freischaltung für das HBCI-Verfahren und Einrichtung des HBCI-Lesegeräts kann man Bankgeschäfte sicher tätigen.

Bei einer Überweisung wird wie gewohnt das virtuelle Überweisungsformular ausgefüllt und dann ausgeführt. Bei der Ausführung wird man nun aufgefordert, die HBCI-Karte in das Lesegerät zu stecken und die PIN-Nummer einzugeben. Sobald die Eingabe abgeschlossen ist wird das Geld sicher zum Empfänger überwiesen. Zwar ist das HBCI-Banking aufgrund der Kosten für das Lesegerät recht teuer aber das Geld ist zugunsten der Sicherheit gut angelegt.