Kaffeekränchen und Grillabende auf der Terrasse lassen sich doppelt genießen, wenn Rabatte und Rasen rund um den Sitzplatz picobello in Schuss sind

Vorwitzig sprießt der Rasen bis auf Bett, und Wegerich & Co. trüben fröhlich den Traum vom makellosen Grün – wenn hier morgen die Grillparty stattfinden soll, ist heute Kappen, Stechen und Zupfen angesagt.

Die Superkralle: der bequeme Unkraut-Trick
´klingt lästig. Und wäre es auch, wenn es nicht ein, zwei durchdachte Helfer gäbe. Wer für das Jäten keine Leidenschaft entwickeln kann, erleichtert sich das notwendige Übel wenigstens mit einer Kralle am Teleskopgriff und schont so den Rücken. Ist alles Unkraut entfernt, geht es an das Mähen. Die Schnitthöhe ist abhängig vom Rasentyp. Grundsätzlich lässt man die Halme im Hochsommer höher werden und schützt das Wurzelwerk so vor dem Verbrennen. Um unwillig wachsendem Rasen auf die Sprünge zu helfen, können Sie im Abstand von acht Wochen düngen – möglichst bei bedecktem Wetter, keinesfalls bei praller Sonne.

Stickstoff: Idealdünger in Sachen Rasen
Am besten bringt man im Wechsel einen organischen oder mineralischen Stickstoff- und einen Volldünger auf – etwa je 20 Gramm pro Quadratmeter. Anschließend kräftig wässern, so gibt es keine Verbrennungen.
Zu guter Letzt die Rasenfläche mit einem Kantenschneider oder –stecher bearbeiten und so überstehende Halme kappen. Jetzt vielleicht noch das Efeu an der Terrassentür kürzen – und die Party kann steigen.