Wer die Schattenseiten des Sommers diese Jahr nicht länger akzeptieren möchte, zwar die leichte Brise liebt, die durch das geöffnete Fenster hineinweht, nicht aber die surrenden Blutsauger, der kann so einiges tun.

Klemmen heißt eine flotte Lösung: Ganz ohne Bohren lässt sich eine Aluminiumkassette mit Stahlfedersystem – also Rollo für Türen und Fenster erhältlich – so einfach in der Mauerlaibung befestigen. Dank dichtem Gitter aus Fiberglas und Bürstendichtung in der Führungsschiene gibt es für Flieger kein Durchkommen. Eine prima Lösung beispielsweise für das Schlafzimmerfenster, denn zum Bettenlüften lässt sich der Insektenschutz beliebig rauf- und runterfahren.

Praktische Alternative für den Zugang zum Balkon: die Swing-Tür. Sie wird mit Hilfe von Scharnieren auf dem Türrahmen montiert, lässt sich leicht öffnen, auch wenn mal keine Hand frei ist, und schließt dank Magnetschnapper von allein.

Chilis und Schaum gegen garstige Gäste
Wespennest auf dem Dachboden? Wer es gut mit dem Gelbschwarzen meint, ruft die Feuerwehr: Sie entfernt die Königin aus dem Nest, die Arbeiterinnen folgen dann ihrem Staatsoberhaupt nach. Freilich eine Aktion. Kleiner Trost: Wespen kehren niemals an einen Platz zurück, an dem sie bereits genistet haben. Wer lieber gleich selbst handelt, verwendet Wespenschaum.

Wenn nicht Flieger, sondern Krabbler Ihnen lästig sind: Wer mit Ameisen im Haus zu kämpfen hat, greift ins Gewürzregal: Nelken schlagen die Plage ebenso in die Flucht wie Cayennepulver und getrocknete Chilis.