Die Zeit bestimmt in unserer heutigen hektischen Gesellschaft den Takt und Sanduhren gehören zu den klassischen Zeitmessern. Die Geschichte der Sanduhr reicht bis in das 14.Jahrhundert zurück und die ersten Zeitmesser dieser Art wurden in Arabien hergestellt. Im Mittelalter fanden sie einen festen Platz in Kirchen und Schiffen zur Zeitmessung. Die Seefahrer mussten Wache halten auf ihren Schiffen und die Sanduhren hatten dort eine Standard-Laufzeit von 30 Minuten. Eine halbe Stunde bedeutet eine Glase und wenn ein Matrose acht Stunden Wache hatte, so musste er das Halbstundenglas insgesamt 16 mal umdrehen bevor er abgelöst wurde. Die Seeleute selbst verfügten über kleine Sanduhren, die aufgrund ihrer kurzen Laufzeit einfach Läufer genannt wurden.

Eine Sanduhr ist nahezu unverändert aufgebaut und besteht aus zwei konisch geformten Glasbehältern. Die Enden laufen spitz zueinander auf und sind über eine Öffnung miteinander verbunden. Die Konen sind mit feinem Sand befüllt und garantieren eine exakte Laufzeit. Die Glasbehälter sind in eine Einfassung aus Edelstahl, Messing, Holz, Silber, Gold oder Kupfer eingefasst. Je höher die Feinheit des Sandes ist desto genauer wird die Zeit gemessen. Es wird zwischen Minutengläsern, Viertelstundengläsern, Halbstundengläsern und Stundengläsern unterschieden. Die Sanduhr ist ein schönes Geschenk und bildet einen wunderbaren Kontrast zu unserer heutigen hektischen Zeit. Der Sand rieselt geräuschlos durch die Konen und wirkt ungemein beruhigend. In Onlineshops wie www.stundenglas.com und www.sanduhren.com können Sanduhren mit unterschiedlichen Laufzeiten und Ausführungen gekauft werden.