Der verführerische Duft von Gegrilltem verheißt „Zeit zum Schlemmen“. Und mit diesen Tipps wird das Fleisch schön zart und superlecker.

Einkauf: Bevorzugen Sie frisches und unmariniertes Fleisch. Gefrorenes saftet beim Grillen stärker und wird dadurch trockener. Qualität und Frische von Fleisch lässt sich am besten beurteilen, wenn es frisch ist und nicht in Gewürzpaste schwimmt.

Das richtige Fleisch: Spareribs, Steaks aus Rücken, Filet und Keule von Rind, Schwein, Kalb und Lamm sowie Poularden- und Hähnchenbrustfilet sind dazu bestens geeignet. Die Stücke sollten 1 -3 cm dick und nicht zu fett sein. Hähnchenkeulen sind zum Grillen etwas zu dick. Sie können diese jedoch ebenfalls vom Rost genießen, wenn Sie zuvor die Knochen entfernen.

Vorbereiten: Damit sich die Steaks beim Grillen nicht verformen, Sehnen und Fettränder abschneiden oder (z. B. Rumsteaks) einschneiden. Würstchen mehrmals einstechen oder einschneiden – so platzen sie nicht auf.

Leckere Spieße: Fleisch sowie das Gemüse in ca. 2 – 3 cm große Würfel schneiden. Wenn Sie Holzspieße verwenden, diese zuvor ca. 60 Minuten in Wasser legen, damit sie beim Grillen nicht ankohlen. Außerdem lassen sie sich dann nach dem Grillen leichter vom Fleisch entfernen.

Marinieren: Gewürze, Kräuter (vor allem Rosmarin und Thymian), Knoblauch und Öl nach Belieben zusammenstellen und zu einer Paste verrühren. Dabei kein Salz verwenden, sonst wird das Fleisch beim Grillen rosa. Fleisch mit der Paste einreiben, mindestens 1 Stunde marinieren. Spareribs über Nacht in der Marinade ziehen lassen.

Grillen: Das Marineröl vom Fleisch abstreifen oder abtupfen, damit es nicht in die Glut tropft. Grillschalen aus Aluminium verhindern dies und auch, dass austretendes Fett als Flamme oder Rauch wieder hochsteigt und an das Grillgut gerät. So gart das Fleisch langsamer, wird aber zarter. Erst zum Schluss salzen.