Homöopathie und Kneiptherapie
Welche wirklich helfen. Wogegen sie am besten wirken
Homöopathie
So funktionier die Therapie
• In diesem Medizinkonzept wird nach dem Paradoxum „Was einen gesunden Menschen krankt macht, kann einen kranken Menschen gesund machen“ behandelt. Eingesetzt werden verdünnte Natursubstanzen, meist als Streukügelchen.
• Begründer der sanften Heilkunde ist der deutsche Arzt Samuel Hahnemann (1755 – 1843), der sie nach einem Selbstversuch mit Arzneipflanzen entwickelte.
Sie ist wirksam gegen
• Infektionen der oberen Luftwege
• Allergien
• Blasenentzündung
• Wechseljahrsbeschwerden
• Rheumatische Erkrankungen wie Weichteilrheumatismus
• Scheidenausfluss
• Funktionelle Störungen im Gallengangsystem
• Muskelkater und Muskelkrämpfe
• Magenschleimhautentzündung
• Migräne
• Durchfall und Reizdarm
• Heuschnupfen
Übrigens: Erfolg hat eine homöopathische Therapie nur, wenn man währenddessen auf Alkohol, Gewürze, Nikotin, Koffein sowie auf ätherische Öle verzichtet.
Kneipentherapie
So funktioniert die Therapie
• Der wesentliche Part dieses Heilverfahrens sind Wasseranwendungen wie Waschungen, Teil- und Vollbäder, Inhalation, Wechselduschen sowie feuchte Wickel und Blitzgüsse.
• Die Therapie entwickelte Pfarrer Sebastian Kneipp (1821 – 1897) in Selbstversuchen: Er behandelte – und heilte – sein Lungenleiden nach den überlieferten Schriften zweier schlesischer Ärzte mit Tauchbädern und kalten Güssen.
Sie ist wirksam gegen:
• Krampfadern – regelmäßige Wasseranwendungen lindern die Beschwerden
• Wasseranwendungen fördern das Denkvermögen älterer Menschen und erhöhen die Lebensqualität von Patienten mit Herzinsuffizienz.
Übrigens: Da die Anwendungen Einfluss auf Herz und Kreislauf haben, nur unter ärztlicher Aufsicht anwenden.
Homöopathie fand ich schon immer recht seltsam. Denn wie etwas wirken soll, wenn aufgrund starker Verdünnung des angeblichen Wirkstoffes von diesem in dem Mittelchen nichts mehr drin ist, ist mir schleierhaft. Absolut schleierhaft.