Vom weißen Strand in malerische Dörfer
Schon der Name klingt wie ein Ferientraum: Dänische Südsee. Und tatsächlich erinnert hier im Norden einiges an die weit entfernte Inselwelt des Pazifik. Die Strände sind herrlich weiß, viele Häuser leuchten fröhlich bunt, und die Uhren gehen auch auf Dänemarks Inselperlen ein wenig langsamer.

Erholung pur
Bereits die Anreise mit der Fähre durch das Südfünische Inselmeer zum Eiland ÆrØ ist Erholung pur. Ankunft in ÆrØskØbing, der kleinen Inselhauptstadt. Es ist, als sei hier die Zeit stehen geblieben. Kaum eine andere Stadt in Dänemark strahlt so viel „hygge“ aus. Der Begriff bedeutet „Gemütlichkeit“ und ist eines der Lieblingswörter aller Dänen.

ÆrØskØbing hat gerade mal 1000 Einwohner, und die gesamte Altstadt steht unter Denkmalschutz. Nach einem Bummel beitet sich ein Besuch im „Hos Grethe“ an. Zu den Favoriten der Wirtin des hübschen Restaurants gehört warmer, geräucherter Lachs.

Auf nach Langeland, auf dessen Halbinsel Ristinge sich eines der schönsten Badeparadiese befindet, der 15 Kilometer lange Strand Ristinge Hale. Nahezu überall in der Dänischen Südsee sind die Strände flach, und das Wasser erwärmt sich schnell.

Auf einigen Inseln herrscht fast Robinson-Flair. SkarØ hat 22 Einwohner, aber 50 Vogelarten. Auf HjortØ leben 15 Menschen zusammen mit jeder Menge Hasen. Und es gibt dort sogar einen einfachen Zeltplatz.

Wie gemalt
Auf BjØrnØ anzukommen ist wie in ein Gemälde einzutauchen. So malerisch schön wirkt das Inseldorf mit seinen reetgedeckten Fachwerkhäusern, die in eine hügelige Dünenlandschaft eingebettet sind. Übrigens wird es an Sommertagen schon mal 30 Grad warm – wie sich das für die „Südsee“ gehört.