Ob als Snack, Suppe, Hauptgericht oder als leckere Beilage – die tolle Knolle schmeckt immer
Nicht jede Kartoffel ist für alle Zubereitungsarten geeignet – aber für jedes Gericht gibt es die richtige Kartoffelsorte.

Fest kochende Kartoffeln bleiben beim Garen stets gut in Form – egal, ob man sie kocht, brät oder backt. Die Sorten Cilena, Nicola, Linda und Selma sind ideal für Kartoffelsalat sowie als Salz-, Pell- oder Bratkartoffeln. Dazu die Knollen in der Schale garen, abgießen und kurz zugedeckt ausdampfen lassen. Dadurch bildet sich unter der Schale eine Wasserschicht, und die Schale lässt sich leicht ablösen.

Als mehlig kochend werden Kartoffeln (z. B. Adretta, Afra oder Likaria) gekennzeichnet, die einen sehr hohen Stärkeanteil haben. Sie können Flüssigkeit gut aufnehmen. Dadurch lässt sich der Kartoffelteig für Klöße, Gnocchi, Kroketten und Schupfnudeln besonders leicht verarbeiten.

Wichtig: die Kartoffeln nach dem Abgießen ohne Deckel gut ausdampfen lassen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Bei Klößen aus rohen Kartoffeln die geschälten Kartoffeln reiben und durch ein Tuch ausdrücken. Den Saft auffangen, nach kurzer Zeit setzt sich die Stärke auf dem Boden ab. Den Saft vorsichtig abgießen und dann die Stärke unter die geriebenen Kartoffeln mischen. Zum Binden von Suppen und Eintöpfen rohe oder gekochte geschälte Kartoffeln reiben, zufügen und etwa 5 Minuten mitkochen lassen.

Vorwiegend fest kochende Sorten wie zum Beispiel Agria, Christa und Granola sind wahre Alleskönner, weil sie die Vorteile der beiden anderen Sorten in sich vereinen. Sie behalten beim Kochen ihre Form, werden aber trotzdem weich. Für Pommes frites sind sie ganuso gut geeignet wie für Rösti, Ofenkartoffeln oder Gratin.