Ein Liter Benzin wird immer teurer, und auch die Haushaltungskosten steigen immer mehr an. Wo kann man da noch etwas sparen? Möglich ist es beim Sprit, denn im nächsten Jahr soll ein Liter fast das Doppelte kosten.

Besonders effektiv ist das untertourige Fahren im Stadtverkehr. Wer vom 4. in den 5. Gang schaltet spart auf 50 km rund 17% an Sprit. Das Fahren im Bereich zwischen 1000 und 2000 Umdrehungen ist am besten. Ab einer Geschwindigkeit von 100 steigt der Kraftstoffverbrauch immens im Verhältnis zur Geschwindigkeit.

Vor allem sollte man auf den Reifenluftdruck achten, zu wenig Luft bedeutet immer einen höheren Spritverbrauch. Hier heißt es immer den Luftdruck verwenden der für eine volle Beladung des Autos empfohlen wird, das senkt den Rollwiderstand, und spart bis zu 5% an Benzin. Auch der Austausch des Motoröls kann sich rechnen. Leichtlauföle kennzeichnen sich durch eine 0 oder ein W in ihrer Klassifizierung und sparen bis zu 6% an Benzin.

An einer roten Ampel kann das Abschalten des Motors durchaus sinnvoll sein, denn im Leerlauf verbraucht der Wagen ca. 1,5 Liter je Stunde. Steht der Wagen in der Regel mehr als 30 Sekunden sollte der Motor abgeschaltet werden.

Klimaanlagen in Wagen verbrauchen bis zu 1,5 Liter wenn zügig gefahren werden kann, im Stadtverkehr jedoch sehen die Zahlen anders aus. Die Klimaanlage im Stadtverkehr verbraucht alleine bis zu 5 Litern auf 100 Kilometern. Nach Möglichkeit die Klimaanlage auch mal ausgeschaltet lassen, das summiert sich auf Dauer.

Wer jeden Tag weniger als 5 Kilometer fährt sollte den Wagen entweder stehen lassen, oder soviel fahren dass der Motor auch warm läuft. Unter 5 Kilometern erreicht der Motor meist nicht einmal seine Betriebstemperatur, er läuft also die meiste Zeit kalt, und verbraucht somit fast 30 Liter auf 100 Kilometer.

Beim Autofahren vorausschauend fahren. Das heißt Abstand halten, und nach Möglichkeit unnötiges Bremsen vermeiden. Steht der Wagen erst einmal muss er auch dementsprechend wieder Kraft aufwenden um anzufahren.