Immer mehr Paare beschließen, eine individuelle, sogenannte „freie Trauung“ anstatt einer kirchlichen oder rein standesamtlichen Hochzeit zu planen. Der Vorteil dabei ist, dass man flexibel ist und die Trauung den eigenen Vorstellungen anpassen kann. In diesem Artikel gibt es fünf essentielle Tipps dazu, wie man solch eine freie Trauung plant.

Das Budget

Das mag banal klingen, ist aber grundlegend: Eine konkrete Budgetplanung bewahrt das Para sowohl vor Enttäuschungen, als auch vor eventuell entstehenden Schulden. Das gilt sowohl bei sehr kostspieligen Trauungen, als auch bei Low-Budget-Hochzeiten. Zu Anfang muss geklärt werden, wo man finanziell steht. Im Internet gibt es dazu kostenlose Budgetplaner, sowie Artikel mit Fragestellungen wie „Was kostet eine Hochzeit?“.

Location & Datum

Der nächste Schritt ist, so früh wie möglich die Örtlichkeit und das Wunschdatum festzulegen. Soll die Trauung im Freien stattfinden? Oder in einem Saal? Die Location sollte mindestens ein bis anderthalb Jahre im Voraus gebucht werden.

Die Dienstleister

Wenn der Termin für die Hochzeit mit der Buchung einer Location für die Trauung festgelegt ist, dann sollte man keine Zeit verlieren und gleich die entsprechenden Dienstleister anfragen. Genau wie Hochzeitslocations sind auch gute Dienstleister oft bereits ein Jahr vor der Trauung ausgebucht. Vor allem mit einem guten Hochzeitsredner steht und fällt die Zeremonie einer freien Trauung.

Die Einladungen

Wen läd man zu seiner Hochzeit ein? Wie verwaltet man die Gästeliste? An was muss beim Einladen zur Hochzeit alles gedacht werden? All diesen Fragen müssen geklärt werden, ehe man Einladungskarten schreibt oder online bestellt.

Der Ablauf

Wenn man einen guten Hochzeitsredner gebucht hat, dann wird er den Ablauf der Trauung gemeinsam mit dem Brautpaar planen. Dazu gehören folgende Fragen:

  • Was soll inhaltlich in die Trauung?
  • Soll die Trauung religiöse Elemente enthalten oder eher neutral sein?
  • Sollen weitere Menschen in die Zeremonie eingebunden werden?
  • Welche Rituale sind eventuell gewünscht?
  • Ist man für Überraschungen offen?
  • Welche Lieder möchte man in der Zeremonie haben?
  • Welches soll der Trauspruch sein?

Selbstverständlich gibt es viel mehr zu tun, als nur diese fünf Schritte, aber diese fünf Tipps geben einen groben Rahmen für eine erste Ausrichtung.