Wenn ein geliebter Mensch verstirbt, denkt man selbstverständlich an erster Stelle gar nicht an den bürokratischen Aufwand, der auf die Hinterbliebenen zukommt. Dennoch sollten möglichst schnell nach dem Tod alle nötige Schritte und Formalitäten erledigt werden, damit  für Familie und Co. keine Papierstaus in den Briefkästen oder womöglich rechtliche Konsequenzen aufkommen.

Was ist zuerst zu tun?

Auch wenn man sich natürlich ungern mit dem Thema „Tod“ umgibt, so ist es doch praktisch für den Ernstfall eine Checkliste parat zu haben, um schnell auf das Nötigste reagieren zu können. Mitgliedschaften, Abos und Verträge laufen ohne gerechte Kündigung logischerweise weiter und auch aktuelle Rechnungen müssen weiterhin beglichen werden. Daneben sind die Trauerfeier und die Beisetzung nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und bleiben neben der Ausrichtung auch eine Frage des Geldes. Folgendes sollte daher genau beachtet werden:

Bürokratie an erster Stelle

Nachdem man die Angehörigen verständigt hat, sollten zu aller erst wichtige Dokumente wie etwa der Personalausweis oder die Geburtsurkunde des Verstorbenen ausfindig gemacht werden. Hierzu zählt unter anderem das Testament oder auch der Erbschein, der die Erbschaft gegenüber Dritten rechtlich absichert. Nur so können Hinterbliebene Zugriff auf Konten oder beispielsweise Immobilien bekommen. Auch Organspendeausweise oder die Bestattungsverfügung spielen eine große Rolle und müssen berücksichtigt werden.

Versorgung und Meldepflichten

Hierbei ist zu beachten, dass zum Beispiel Strom und Wasser in der Wohnung des Verstorbenen abgestellt werden, der Telefonanschluss gekündigt wird und sich jemand um eventuelle Haustiere kümmert. Zudem muss ein Sterbefall beim Standesamt gemeldet werden und sämtliche Versicherungen über das Ableben informiert werden (Krankenkasse, Lebensversicherung etc.). Auch der Arbeitgeber ist unverzüglich in Kenntnis zu setzten, so wie alle engen Bekannten natürlich auch.

Die Trauerfeier ausrichten und gestalten

Im Idealfall wurde vorher schon einmal über eine Beerdigung gesprochen und Wünsche und Ideen des Verstorbenen können berücksichtigt werden. Denn von einem angemessenen Sarg oder einer Urne, über beliebte Trauerkarten-Motive von Trauerdruckportal.de für ein paar nette und aufmunternde Worte bis hin zur Art der Bestattung ist eine ganze Menge zu erledigen. Soll zum Beispiel ein Trauerredner für die Beerdigung engagiert werden? Welchen Bestatter wähle ich? Mittlerweile gibt es zunehmend viele Fragen, mit denen sich Angehörige auseinandersetzen müssen – ein Bestattungsunternehmen greift dabei gerne bei Fragen unter die Arme und hilft an allen nötigen Stellen aus. Neben einer sorgfältigen Erbschaftsregelung, dem Aufsetzen einer Todesanzeige, der Räumung der Wohnung und der Festlegung der Grabpflege sollte vor allem auch auf die Bitten des Verstorbenen eingegangen werden, um die Trauerfeier falls zuvor besprochen, nach seinen Anregungen angemessen zu gestalten.