Deutschlandweit erhöht sich die Lebensdauer von Generation zu Generation – um seine Rente später auch in vollen Zügen genießen zu können, sollte das Geld daher gut angelegt sein. Doch wie stellt man das an und wie sieht die richtige Altersvorsorge aus?

Die Bedeutung der Rente

In Deutschland herrscht für jeden Bürger der Bundesrepublik die Rentenversicherung. Ob durch den Eigenverdienst oder im Fall der Arbeitslosigkeit durch den Staat abgedeckt, ist sie Teil der geltenden Sozialversicherung. Ihre Aufgabe ist quasi die finanzielle Absicherung nach den Berufsjahren. Warum? Im Alter kommt irgendwann die Zeit, da die Rente eingreift – bedeutet aber auch, dass nicht mehr das volle Einkommen, sondern „nur“ die Rente den Lebensunterhalt sichert. Um diese Differenz auszugleichen gibt es verschiedene Wege – weiter unten dazu mehr. Die Altersvorsorge regelt also die Lebenserhaltung eines jeden Rentners in Deutschland. Doch es gibt Unterschiede! Geteilt wird sie in:

Gesetzliche Rentenversicherung

Wird gerne auch „Generationsvertrag“ genannt. Das Prinzip ist sicherlich jedem bekannt: Berufstätige zahlen ihre Beiträge, um aktuelle Renten zu finanzieren. Im Umkehrschluss sorgen jüngere Generationen wiederum für heute noch Erwerbstätige, sobald diese ins Rentenalter kommen. Somit sorgen die „Jungen“ stets für die „Älteren“. Ein Kreislauf, der sich bewährt hat.

Private Rentenversicherung

Im Gegensatz zur gesetzlichen Rentenversicherung, ist die private Altersvorsorge freiwillig. Ein solcher Anbieter ist beispielsweise Competent Investment Management: Hier wird ein umfangreicher Service zur Altersvorsorge und Investment aus den Bereichen Immobilien, Wertpapiere, Edelmetalle und Versicherungen geboten. Eine private Altersvorsorge als weiteres Einkommen ist für viele Rentner deshalb wichtig, da die gesetzliche Rente eventuell sehr gering ausfällt. Auch hier zahlt man beim entsprechenden Partner regelmäßig bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ein und bekommt dann einen gewissen Betrag ausgezahlt.

Das Geld in der Rente richtig anlegen

Wer die Rente erreicht hat, der sollte sich nicht noch auf Geldnöte konzentrieren müssen. Damit der Lebensunterhalt auch im Alter gesichert ist, gibt es verschiedene Möglichkeiten, sein Geld anzulegen. Im folgenden 7 Anlagen, die sich bewährt haben:

Aktien als Reserve

Sie gelten als eine der häufigsten Investitionsmöglichkeiten: Aktien. Hier kann der gezielte Vergleich von Zinsen den ein oder anderen Euro mehr ausmachen! Wie viel  Prozent des Vermögens genau angelegt werden sollte, hängt von jedem selbst ab – es gilt jedoch die Faustregel: Die Zahl 100 minus die eigenen Lebensjahre. Mischfonds beispielsweise helfen den Anlegern beim Finden der richtigen Wertpapiere und halten das Risiko entsprechend klein.

Online-Konditionen

Für die älteren Generationen meist noch etwas befremdlich, aber dennoch oftmals mit günstigeren Konditionen: Onlinebanken. Dabei sollten Anleger ihre Ziele zuvor genausten feststecken und nicht vor ausgiebigen Vergleichen zurückschrecken! Eine Umstellung zweifelsohne, aber eine, die das Portemonnaie entlasten kann.

Freiwillige Beiträge

Oftmals stellt einen das Leben vor unvorhersehbare Herausforderungen. Ist die eigene Berufstätigkeit zum Beispiel durch den Zuwachs von Kindern eingeschränkt worden, ist auch eine spätere Nachzahlung der Rente möglich! Je nach Betrag, monetarisiert sich dieser Plan schon nach wenigen Jahren. Neben regelmäßigen Beträgen kann das Ganze auch durch eine Einmalzahlung erfolgen!

Länger arbeiten – mehr Rente

Je nachdem, wie körperlich anspruchsvoll der Beruf und wie der gesundheitliche Zustand aussieht, empfiehlt es sich, etwas später in die Rente zu gehen. Denn pro Monat, denn der Beitragspflichtige einzahlt, bringt einen Zuschlag der Altersvorsoge von 0,5 Prozent mit sich.

Zeit in Geld umwandeln

Wie das gehen soll? Durch ein Ende der neunziger Jahre eingetretenes Gesetz ist es Arbeitnehmern erlaubt Arbeitszeit in Wertguthaben anzusparen. Dabei sollte sich zuvor beim Arbeitgeber informiert werden, damit Sonderzahlungen, Überstunden und auch restliche Urlaubstage für einen früheren Renteneintritt verwendet werden können.  Bei Einzahlungen gilt dabei die Steuerbefreiung!

Vermögenswirksame Leistungen

Um die Altersvorsorge etwas aufzustocken, können Sparverträge eine gute Lösung sein. Diese vermögenswirksamen Leistungen laufen in der Regel sieben Jahre. Das Sparen für diese Verträge wird über einen längeren Zeitraum lukrativ – Berufseinsteiger? Kein Problem! Denn falls der Zuschuss vom Chef aufgrund des noch geringen Verdienstes kleiner ausfällt, zahlt der Staat in gewissen Fällen Förderungen!

Sparen durch den Wohnort

Geld richtig anlegen ist die eine Sache – für was es dann ausgegeben werden muss, die andere. Damit Rentner auch im hohen Alter das Geld für ihre Bedürfnisse parat haben, ist der Standort des Hauses wichtig. Denn während ländliche Infrastrukturen immer leerer werden, sammelt sich die Masse in Städten. Die Folge: Pflegekräfte werden durch das gierigere Vorkommen teurer. Für eine gesicherte Rente ist also auch der Blick auf die Umgebung sinnvoll.

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