Die Hände sind ständigen Wetterbedingungen, verschiedenen Oberflächen und Produkten ausgesetzt, weshalb sie stark strapaziert werden. Aufgrund der dünnen und besonders empfindlichen Haut, benötigen sie mehr Pflege, um fehlende Vitamine und Stoffe aufzunehmen. Auch das perfekte Styling und die perfekte Frisur verlieren ihre Wirkung, wenn nicht auch Hände und Fingernägel gepflegt sind. Werden die Hände jedoch nicht regelmäßig behandelt, machen sich nach einer Zeit erste Mängel sichtbar. Um die Hände zu schonen und gleichzeitig eine schöne Ausstrahlung zu verleihen, kommen hier die besten Tipps zur Handpflege.

Tipp 1: Waschen

Das A und O jeder Pflege fängt mit der Waschung an. Wichtig ist, dass die Hände nur bei lauwarmen Wasser gewaschen werden, da heißes Wasser die Hände austrocknen lassen. Statt Seife, sollten Waschlotionen mit Pflegemitteln genutzt werden. Grundsätzlich gilt immer: Regelmäßiges Händewaschen beugt Krankheiten und Infektionen vor.

Tipp 2: Schützen

Nur das Waschen und Eincremen alleine reichen nicht aus, deshalb müssen die Hände unter bestimmten Umständen geschützt werden. Hierzu gehören zum Beispiel: Reinigungsmittel, UV- Strahlen und Schnee. Vor allem im Haushalt kommen häufiger starke, chemische Lösungsmittel zum Einsatz. Diese geraten oft mit den Händen in Berührung und beanspruchen so die empfindliche Haut. Dabei reagieren die Hände sehr sensibel auf ätzende Mittel und die Haut wird stark beschädigt. In diesen Fällen sollten Reinigungshandschuhe benutzt werden, um die Hände zu schonen.

Sonnenstrahlen auf der Haut sind zwar gesund für die Vitamin-D-Bildung, sollten aber nur in Maßen genossen werden. Intensive Sonneneinstrahlung lässt die Haut schneller altern und austrocknen, weshalb mit einer leichten Sonncreme die Hände geschützt werden sollten. Auch letzteres, der Schnee, lässt die Hände schneller rau und rissig werden. Die Hände werden trocken und verlieren ihren geringen Fettanteil. Hierfür sollten Handcremes mit einem hohen Fettgehalt verwendet werden.

Tipp 3: Maniküre

Besonders wichtig bei Händen sind die Nägel. Damit sie geschmeidig und splitterfrei sind, sollten diese am besten nach dem Feilen oder schneiden, mit Nagelöl gereinigt werden. Diese führt dazu, dass die Nägel genug Feuchtigkeit bekommen und weich werden. Zuletzt wird erneut eine reichhaltige Pflegecreme aufgetragen.

Tipp 4: Eincremen

Da man im Alltag nicht immer die Zeit dazu hat sich ausgiebig mit der Pflege zu beschäftigen, sollten effektive Produkte benutzt werden. Handcreme mit einer hohen Feuchtigkeitsspende sollte nach jeder Händewaschung aufgetragen werden. So wird für ein zartes Gefühl und eine gesunde Ausstrahlung gesorgt.

Tipp 5: natürliche Pflegemittel

Um die Hände mal so richtig zu verwöhnen muss nicht gleich zu Cremes gegriffen werden. In solchen Fällen eignen sich auch Hausmittel genauso gut und können die Pflege ergänzend unterstützen. Aus der Kombination von Olivenöl und Zucker kann eine Peelingpaste hergestellt werden, um ausgestorbene Hautschüppchen zu entfernen und die Durchblutung anzukurbeln. Generell bietet sich Olivenöl als ein sehr effektives Pflegemittel für die Hände. Bei wöchentlicher Nutzung werden raue Hände vermieden und die Fingernägel gestärkt.

Tipp 6: Handmassagen

Um zwischendurch den Händen behilflich zu sein, sollten regelmäßige Handmassagen durchgeführt werden. Sie machen die Hände weicher und sorgen für eine bessere Durchblutung.

Bildquelle: ©andreas160578- pixabay.com