Für Outdoor-Aktivitäten darf das passende Equipment nicht fehlen. Denn gewisse Hilfsmittel können den Sport deutlich erleichtern und dabei helfen, sich zu orientieren. Taucher beispielsweise benötigen einen Anzug, eine Brille, Schwimmflossen oder eben auch eine Taucheruhr. Diese kann auch im Alltag ein sehr nützlicher Helfer sein.

Die meisten Taucheruhren sind automatisiert und brauchen daher keine Batterie. Sie werden über spezielle Räder und Federn angetrieben und arbeiten mit Bewegungsenergie. Daher kann es auch nie passieren, dass eine Batterie während des Tauchgangs ihren Geist aufgibt. Zudem können diese Uhren auch mittels einer sogenannten „Krone“ aufgezogen werden, indem diese gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird.

Welche Vorteile bieten die Taucheruhren?

  • hohe Wasserdichte
  • es kann zwischen einer analogen und einer digitalen Anzeige gewählt werden
  • hochwertige und stabile Bauart
  • sorgt für Sicherheit beim Tauchen
  • sportliches Design

Wichtige Eigenschaften von Taucheruhren

Bevor eine neue Taucheruhr gekauft wird, sollte ein sorgfältiger Vergleich durchgeführt werden. Im Handel gibt es zahlreiche Modelle zu erwerben, die über verschiedene Ausstattungen verfügen. Wenn die Uhr für den Wassersport verwendet werden soll, sollte das Design eine eher untergeordnete Rolle spielen. Wichtiger ist, dass sie aus einem robusten und rostfreien Material besteht, wie zum Beispiel aus unpoliertem Edelstahl.

  1. Das Uhrwerk

Taucheruhren können mit Quarzuhrwerken oder mechanischen Uhrwerken ausgestattet sein. Erstere werden mit einem speziellen Quarzkristall und einer Batterie betrieben und liefern sehr genau Werte. Nostalgische Taucheruhren sind dagegen mit mechanischen Uhrwerken versehen und verfügen über ein sehr komplexes Inneres. Sie benötigen keine Batterie und können nie ausfallen. Daher sind diese Modelle bei vielen Tauchern sehr beliebt.

  1. Maximale Wassertiefe

Einige Taucheruhren können lediglich bis maximal 200 Meter verwendet werden, andere hingegen bis 400 Meter oder sogar noch mehr. Bevor ein bestimmtes Modell gekauft wird, sollte überlegt werden, in welchen Tiefen später bevorzugt getaucht wird. Gute Uhren können mindestens 20 bar aushalten.

  1. Die Verglasung

Günstige Taucheruhren verfügen in der Regel über gehärtetes und kratzfestes Mineralglas. Bessere und damit natürlich auch teurere Modelle sind dagegen mit einem speziellen Saphirglas ausgestattet, das noch robuster ist.

  1. Das Armband

Beim Sport ist es von Vorteil, wenn die Uhr über ein flexibles Armband verfügt. Daher sind viele Taucheruhren mit elastischen Gliederarmbändern oder dehnbaren Textilbändern ausgestattet.

  1. Die Krone

Die Krone sollte drehbar sein und sich gegen den Uhrzeigersinn bewegen lassen, um sie aufzuziehen. Dadurch wird sie nicht aus Versehen verstellt und die Sicherheit bleibt bestehen. Bei der Krone handelt es sich um einen drehbaren Ring, der das Ziffernblatt umrandet.

Wie kann ich das perfekte Modell finden?

Insbesondere Laien können von der großen Auswahl an Modellen schnell überfordert sein. Zunächst gilt es zu überlegen, wofür die Uhr überhaupt verwendet werden soll. Hierbei können folgende Fragen helfen:

Taucheruhr oder doch lieber Tauchcomputer?

  • Wie lange soll getaucht werden?
  • Wie tief soll getaucht werden?
  • Wie oft wird die Uhr benötigt?
  • Muss es unbedingt ein Markenprodukt sein?
  • Wie wichtig ist Qualität?
  • Welches Design wird bevorzugt?
  • Welche Funktionen werden benötigt?
  • Wie viel Budget ist vorhanden?
  • Wurden mit bestimmten Marken oder Modellen bereits Erfahrungen gemacht?
  • In welchen Gewässern wird zumeist getaucht?

Eine normale Uhr, die lediglich einige Meter wasserdicht ist, eignet sich nicht zum Tauchen. Denn die meisten Modelle halten keinem besonders hohen Druck stand und können leicht beschädigt werden. Echte Taucheruhren halten das Wasser deutlich besser ab und lassen sich auch problemlos in der Tiefe verwenden. Damit sie als solche bezeichnet werden dürfen, müssen sie mindestens 20 bar aushalten. Zudem sollten die Uhren auch in dunklen Gewässern problemlos lesbar sein. Allerdings werden sie zumeist nur noch von Liebhabern getragen, sodass vermehrt auf die moderneren Computer gesetzt wird.

Der Tauchcomputer

Durch einen Tauchcomputer lassen sich Tauchunfälle vermeiden. Er dokumentiert die Tiefe, die Dauer und die Aufstiegsgeschwindigkeit. Dadurch erhält der Taucher einen Überblick über seinen Standort und seine Leistung. Viele dieser Computer sind mit zahlreichen weiteren Funktionen ausgestattet und können beispielsweise das Stickstoffniveau messen. Somit wird hierfür nicht mehr wie früher ein separates Gerät benötigt. Viele Taucher nutzen sowohl die Uhr wie auch den Computer und sind damit ideal ausgerüstet.