Bald können wir unsere Mußestunden wieder im Freien verbringen. Für alle, die das am liebsten ohne Nachbars Neugier tun, hier in paar Tipps von einem Gartenfreund

Der Wettergott ist zwar noch etwas kleinmütig, doch die Vorfreude ist schon groß – der erste Sonntagskaffee auf dem Balkon rückt in greifbare Nähe. Dumm nur, dass der so entspannt und abgeschieden nicht sein wird, wenn in Sachen Sichtschutz bis dato noch nicht passiert ist. Na dann mal los.

Einschlagen oder flott aufschrauben?
Sichtschutzsysteme, bestehend aus verschiedenen Zaunelementen, die man per Winkel miteinander verbindet, gibt es aus Holz und Kunststoff. Aus beiden Materialien sind Systeme im Handel, die eingeschlagen werden müssen. Darüber hinaus gibt es Kunststoffmodelle, die sich einfach auf einen vorhandenen Betonsockel oder Holzboden schrauben lassen.
Wer seinen Sichtschutz aus Holz bereits letztes Jahr montiert hat und ihn nun nur noch farblich auffrischen möchte, greift am besten zur Spraydose. Wenn Schmutz und Fett entfernt sind, die Oberfläche trocken ist, kann es losgehen: alles abdecken, was keine Farbe abbekommen soll. Spezialfarbe zum Sprühen einfüllen und die gewünschte Dichte des Farbnebels wählen. Nun das Element gleichmäßig einsprühen und trocknen lassen. Ein- bis zweimal wiederholen, bis Sie zufrieden sind mit der Deckkraft.

Öl für den Naturton oder lieber Farbe?
Das druckimprägnierte Holzelement frisch im Baumarkt erstanden? In diesem Fall lieber erst eine Grundierung auftragen, damit die Gerbstoffe des Holzes nicht durch den hellen Anstrich schlagen. Dann kommt auch hier die Farbpistole zum Einsatz.
Wem die natürliche Holzoptik gefällt, streicht den neuen Zaun stattdessen mit Pflegeöl und schützt das Holz vor Nässe und Sonne.