Naturwissenschaften begleiten uns allseits durch den Alltag und bilden in gewisser Art und Weise die Grundlage für unser Leben. Leider sind vor allem Fächer wie Physik und Mathe in der Schule oftmals unbeliebt oder besitzen generell negatives Image. Mit einigen hilfreichen Tipps kann man allerdings, unabhängig von Interesse oder Verpflichtung, das persönliche Lernen erleichtern und vielleicht sogar die Neugierde wecken.

Tipps zum erfolgreichen Lernen

  • Am Anfang sollte man einen Lernplan entwerfen. Die gesamte Thematik der Prüfung wird strukturiert und nach Schwierigkeit gegliedert. Er dient zur Orientierung sowie zur Überprüfung. Schwere Themen sollten in den produktivsten Lernphasen des Tages bearbeitet werden. Außerdem vermindert man mit einem ausführlichen Lernplan das Risiko, wichtige Themen zu vergessen.
  • Neben dem Lernstoff spielen Pausen eine unterschätzte Rolle. Stundenlanges, intensives Pauken ist selten so effizient, wie strukturiertes Lernen mit regelmäßigen, kleinen Erholungspausen. Nach kleinen Lerneinheiten von ein bis zwei Stunden empfiehlt es sich, Pausen von bis zu 15 Minuten einzulegen. In den Pausen sollte man an der frischen Luft die Beine vertreten und das Gehirn nicht zu vielen Reizen und Informationen aussetzen, damit es in Ruhe den neuen Lernstoff verarbeiten kann.
  • Der Lernort spielt eine wichtige Rolle und muss optimiert werden. Alle Ablenkungen können den idealen Lernflow stören und am Ende zu Problemen führen. Elektronikgeräte, wie beispielsweise der Fernseher oder das Handy, sollten komplett abgeschaltet werden. Freunde können vorab informiert werden, dass man für eine wichtige Prüfung lernen muss und nicht gestört werden möchte. So hat man auch weniger das Gefühl, etwas zu verpassen, wenn man nicht andauernd das Handy kontrolliert.
  • Beim Lernen sollten unterschiedliche Lernmethoden ausgetestet werden. Wenn man viele verschiedene Sinne beim Lernen beansprucht, erhöht sich die Chance schwierigen Themen zu verstehen. Vor allem in den Naturwissenschaften bietet es sich an, bestimmte Theorien oder Versuche grafisch darzustellen und so visuell zu lernen. Flussdiagramme oder Mindmaps können eine prima Lernhilfe sein. Außerdem sollte man auf jeden Fall Karteikarten nutzen, um die Grundlagen zu lernen, da die weiterführenden Themen in der Regel aufeinander aufbauen. Wenn man sich dann bei komplexen Themen unsicher über notwendige Grundkenntnisse ist, kann man mithilfe der Karteikarten sie auf einfachem Wege erneut ins Gedächtnis rufen.

Praxis und Theorie vermitteln

Leider existieren Vorurteile im naturwissenschaftlichen Schulbereich, wie zum Beispiel im Fach Physik, die wohl oder übel das Lernen erschweren können. Vielen Schülern machen die praktischen Experimente der Naturwissenschaften Spaß, anders hingegen der theoretische Teil. Die komplexen Zusammenhänge werden eventuell gemieden oder die Motivation ist zu gering, sich überhaupt mit der Materie ausgiebig zu beschäftigen. Wenn Eltern aktiv mit abwechslungsreichen Methoden Kinder frühzeitig an Fächer wie die Physik heranführen, können Hemmschwellen leichter überwunden werden. Messen, Museen oder Onlinelernportale können auf einer spielerischen Art und Weise helfen, naturwissenschaftliche Themen zu verstehen. Anschließend sollten die neuen Eindrücke aktiv auf Physikaufgaben mit ausführlichen Lösungen angewandt werden, um die Praxis mit der Theorie zu verbinden. Denn wenn Schüler früh ein großes Interesse für Physik und Co aufbauen, erhöhen sich die Chancen später ein naturwissenschaftliches Studium einzuschlagen, mit denen man vielleicht sogar gute Chancen im späteren Leben haben wird.