In Deutschland zieht ein Erwachsender durchschnittlich alle sieben Jahre um. Solch ein Umzug kann je nach Umzugsart und Entfernung viel Zeit und Geld kosten. Wenn man im Vorfeld den Umzug gut vorbereitet und auf hilfreiche Tipps achtet, kann man einiges an Stress vermeiden.

Was sollte vor dem Umzug beachtet werden:

  1. In der Regel zeichnet sich ein Umzug einige Monate vorher ab. Sobald ein ungefährer Zeitraum feststeht, sollte man sich Gedanken über die einzuhaltenden Verträge machen. Es muss genau bedacht werden, ob man die Kündigungsfrist des bestehenden Mietverhältnisses wahrt oder ob man durch einen Nachmieter mögliche Probleme umgehen kann. Ähnlich ist es mit Verträgen bei Strom- und Gasanbietern sowie Telefonanbietern, welche vorab auf etwaige Fristen geprüft werden müssen.
  2. Der eigentliche Umzug benötigt eine detaillierte Planung, damit man möglichst wenig vergisst. Hierfür muss man frühzeitig entscheiden, ob man eine Umzugsfirma beauftragt und so den Umzug in professionelle Hände gibt oder ob man den Umzug selber stemmt. In beiden Fällen muss genau geplant werden, wann man welche Zimmer leer räumt und seine Habseligkeiten in Kartons verstaut. Wenn man den Umzug selber bewerkstelligt, ist es sinnvoll Freunde um Hilfe zu bitten.
  3. Ein Umzug bietet sich perfekt an, das Hab und Gut zu sortieren und gegebenenfalls auszusortieren. Möbelstücke leiden oftmals sehr unter einem Umzug und des Öfteren wirft man zum Beispiel die alte Kommode weg. Außerdem sammeln sich bei einem Umzug viele Dinge an, die weggeschmissen werden. Wenn man Sperrmüll beantragen möchte, sollte dies einige Wochen vorher geschehen. Auf der anderen Seite kann man sicherlich einige gut erhaltene Gegenstände auf Internetportalen anbieten und verkaufen.
  4. Vor dem Umzug sollte überlegt werden, welche Hilfsmittel von Nöten sind. Eine Sackkarre kann bei schweren, sperrigen Gegenständen sehr nützlich sein. Außerdem wird für den Wiederaufbau der Möbel Werkzeug benötigt, was allzeit erreichbar sein muss.
  5. Bevor es losgeht, ist es ratsam, die ersten Nächte in der neuen Wohnung zu planen. Meistens zieht sich der Umzug über einige Tage und es dauert, bis die letzte Kiste ausgepackt wurde. Eine einfache Abhilfe ist es, wenn man vorab Kartons mit den wichtigsten Dingen packt, um so die ersten Nächte zu überstehen.

In der neuen Wohnung

In der ersten Zeit kann man sich in Ruhe Gedanken machen, was in der neuen Wohnung noch fehlt. Seien es die Vorhänge im Schlafzimmer oder die Lampen, die man vergessen hat, rechtzeitig zu besorgen; nach und nach wird einem auffallen, was man als essenziell erachtet. Jetzt ist es ebenso an der Zeit Freunde, den Arbeitgeber und alle weiteren relevanten Institutionen über den Umzug zu informieren. Je nach Wichtigkeit sollte im Vorfeld ein Nachsendeservice der Post beantragt werden, damit in der Übergangszeit keine wichtigen Briefe verloren gehen. Neben diesen Hinweisen gibt es noch viele weitere Kleinigkeiten, bei denen man gerne dazu neigt, sie zu vergessen. Deshalb ist es sinnvoll, die eigene Checkliste mit Beispiellisten aus dem Internet abzugleichen, bis man im Idealfall an alles gedacht hat und so den stressigen Umzug so angenehm wie möglich zu gestalten. Eine gute, ausführliche Planung ist dafür die halbe Miete.