Naturwissenschaften leichter erlernen

Sie zählen zu den anspruchsvollsten Lernfächern im Unterricht: Naturwissenschaften.
Ob Physik, Chemie oder Biologie – was in der Grundschule oftmals noch interessant begann, wird in der Oberstufe gern zum Mammutprojekt. Doch wie lernt es sich leichter und vor allem so, dass man den Spaß am Fach entdeckt?


Herausforderung Naturwissenschaften
Das naturwissenschaftliche Denken ist dem Menschen nicht angeboren. Im Gegensatz zur Sprache, die wir uns auf ganz natürlichem Wege aneignen, verhält es sich mit den Fächern Geologie und Co. genauso wie mit der höheren Mathematik: Gesetze und Regelmäßigkeiten müssen bewusst geübt und regelmäßig wiederholt werden, um sie zu verstehen. Gerade das Fach Physik stellt den Schülern durch enorme Abstraktionsleistungen vor starke Barrieren. Doch es gibt Möglichkeiten und Lernstrategien, um dem negativen Denken der Naturwissenschaften entgegenzuwirken und sich auf interessanter Ebene mit den verschiedenen Themen zu befassen.

Lerntipps und nützliche Strategien
Wie in allen Schulfächern gilt auch bei den Naturwissenschaften: „Übung macht den Meister“. Sich lediglich auf die Formeln und Regeln zu versteifen, ohne diese praktisch anzuwenden, hat keinen sehr hilfreichen Lerneffekt. Stumpfe Formeln tragen dem Verständnis in nichts bei. Oft ist der Stoff zu abstrakt und die Lerninhalte bleiben wenig greifbar. Daher ist es nützlich, Beziehungen zwischen dem Wissen im Alltag und den biologischen Sachverhalten herzustellen. Wer den Stoff verinnerlicht, der versteht ihn auch. Folgend ein paar Tipps und Tricks:

  • Naturwissenschaften als Ansporn

Viele Jobs in der Arbeitswelt setzten physikalische Kenntnisse voraus. Dabei sind es nicht nur die offensichtlichen Berufe wie beispielsweise Elektriker, sondern auch Ingenieure und sogar medizinische Berufe, wie zum Beispiel Tierärzte. Wenn der eigene Berufswunsch in einer solchen Richtung liegt,  ist es einfacher, sich auch für den trockenen Lernstoff zu motivieren und engagiert an die Sache heran zu gehen.

  • Lehrfilme schauen

Naturwissenschaftliche Inhalte müssen keine reinen Informationen aus dicken Lernbüchern sein, dessen Abbildungen man oft nicht auf den ersten Blick versteht. Lehrvideos bieten eine angenehme Alternative. Dabei werden die Themen meist stark vereinfach dargestellt und mit Hilfe moderner Technik ansprechend veranschaulicht. Auch Dokumentationen können hierfür sehr hilfreich sein.

  • Das Internet um Hilfe bitten

Im Zweifelsfall: Wenn es einer weiß, dann das Internet. Dabei finden Lernbegeisterte online eine ganze Menge an nützlichem Material. Ob Aufgaben über die Biologie, Rätsel der Chemie oder Physikaufgaben mit ausführlichen Lösungen – hier ist alles dabei! Zudem werden sämtliche Inhalte farblich veranschaulicht und Fachwörter mit einfachen Begriffen erklärt.

  • Museen besuchen

Was man in Lehrbüchern meist nur auf dem Papier sehen kann, ist in Wirklichkeit meist viel interessanter. Um einen Bezug zu den naturwissenschaftlichen Themen zu bekommen, bieten sich daher Ausstellungen und Führungen in Museen an. Das Naturkundemuseum zum Beispiel, zeigt und erklärt die Inhalte aus den Fachbüchern anhand realer Modelle und Ausstellungsstücke.

Wie lernt man richtig?
Zwar hilft das Veranschaulichen des naturwissenschaftlichen Materials sehr, um die einzelnen Gesetze und Abläufe zu verstehen, ums Lernen wird man jedoch nicht drum herum kommen. Gerade bei anspruchsvollem Lernstoff ist Ablenkung sehr hinderlich. Damit die Konzentrationsfähigkeit nicht beeinträchtigt wird, sollte nicht nur die Zimmertür geschlossen werden. Wenn es ans Pauken geht, sollte das Handy sprichwörtlich Funkstille haben. Wer in einem ruhigen Umfeld lernt, der wird den Stoff leichter verinnerlichen.

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