Krampfadern und Besenreißer sind für das Auge nicht sehr schön anzusehen. Sie entstehen durch eine genetisch bedingte Bindegewebsschwäche, Übergewicht, die Einnahme der Pille, und zu wenig körperlicher Bewegung. Ihre Entstehung kann man meist nicht ganz verhindern. Krampfadern treten bei jeder zweiten Frau auf, Männer werden nur in jedem vierten Fall davon betroffen. Krampfadern können krank machen. Geschwollene Füße, Müdigkeit, und schwere Beine sind ein paar Anzeichen. Außerdem können sie sich leicht entzünden was zu Thrombosen führen kann. Eine Möglichkeit um Krampfadern zu entfernen ist eine Operation, bei der die erkrankten Venen durch den Fußknöchel, die Kniekehle, oder in der Leistenbeuge herausgezogen werden. Diese Operation geschieht unter Vollnarkose, und ein Krankenhausaufenthalt von einer Woche gehört mit zum Programm. Eine Alternative zu einer Operation ist die Verödung von Krampfadern, bei denen die Gefäßwände verklebt, und die Vene verschlossen wird. Eine Verödung kann in der Regel ambulant durchgeführt werden, und ist auch nach dem Eingriff meist schmerzfrei zu ertragen. Wer zu Krampfadern neigt kann vorbeugen: Bei Übergewicht das Gewicht reduzieren, und auch regelmäßige Bewegung hilft. Schwimmen, Gymnastik, Radfahren, Spazieren gehen, oder Wandern bringen eine Erleichterung, und wirken vorbeugend. Wer jeden Tag viel stehen muss sollte die Beine abends oft hoch legen und auf keinen Fall Schuhe mit hohen Absätzen tragen, das begünstigt Krampfadern. Ein paar Übungen um die Beine und die Blutzirkulation in Schwung zu bringen: Wippen Sie von der Fußspitze zurück zur Ferse, und wieder von der Ferse zurück zur Fußspitze. Das aktiviert die Muskelpumpe, und das Blut fließt wieder besser durch die Venen. Am besten jeden Tag nach der Arbeit mit den Händen – angefangen bei den Knöcheln, bis hoch zum Gesäß – die Beine ausstreichen. Das begünstigt den Rückstrom des Blutes. Venenmittel aus Apotheken oder Supermärkten bringen in der Regel allein nichts, sie können aber unterstützend mit Stützstrümpfen verwendet werden. Salben die die Durchblutung fördern sind da schon besser geeignet. Besonders nach der Arbeit bringen sie eine Linderung, weil sie das Blut besser durch die Beine transportieren, und das Gefühl von schweren Beinen nachlässt.