Wer ein Haus bauen möchte, trifft eine Entscheidung, die viele Jahre weitreichende Folgen haben kann. Die folgenden 7 Tipps sollen dazu beitragen, wie von Anfang an das Eigenheim zur Lebensbereicherung wird.

Die Finanzierung

Der erste Schritt, um über den Bau eines Hauses nachzudenken ist die Frage, ob ein Haus leistbar ist. So gelten als Empfehlung, mindestens 20% an Eigenkapital für die Gesamtsumme mit in den Hausbau einzubringen. Die sich aus den folgenden Gesamtkosten ergebenden monatlichen Raten müssen mühelos und stetig bedient werden können, wozu neben dem Eigenkapital Finanzpolster eingeplant werden sollten.

Das Grundstück

Beim Grundstück beginnt bereits die Planung für den zukünftigen Hausbau. Die Lage trägt nachhaltig für die weitere Kostensituation bei. Zu berücksichtigen sind z. B. die Entfernung zum Arbeitsplatz oder die Infrastruktur des örtlichen Einkaufs. Die meisten Grundstücke werden als Eigentum erworben. Eine kostengünstige Alternative stellt das Erbpachtrecht dar.

Keller oder Bodenplatte

Von Beginn an muss die Entscheidung getroffen werden, ob der Bau des Hauses mit oder ohne einen Keller sinnvoll erscheint. Je nach den Bodenverhältnissen kann sich die Frage erübrigen, wenn der Keller erst mit der teuren Bearbeitung von Fels beginnt, um überhaupt eine Baugrube zu erstellen. Dazu kommen die persönlichen Bedürfnisse. So sollte eine junge Familie eher einen Keller in Betracht ziehen als ein sich kurz vor dem Ruhestand befindliches Ehepaar.

Der Haustyp

Bevor es an die eigentliche Planung der Innenräume geht, wird der Haustyp festgelegt. Maßgeblich sind die Vorgaben aus dem Bebauungsplan zu beachten. Nach diesen Vorgaben stellt sich nun die Frage, in welcher Bauart das Haus errichtet werden soll. Mittlerweile gibt es mehrere erprobte Herstellungsarten, die individuell in Betracht gezogen werden. Der Trend zu Fertighäusern ist groß, und deren Auswahl und Möglichkeiten auch. Hier empfiehlt sich ein Besuch bei einem Fertighauscenter. Um einen Vergleich möglich zu machen, sind Angebote von örtlichen Hausbaufirmen ein guter Vergleich. Jeder Haustyp hat seine Vor- und Nachteile!

Die Raumaufteilung

Bei der Auswahl des Hauses ist im Vorfeld an die Raumaufteilung zu denken. Es gibt Anbieter, die lediglich geringe Veränderungen im Innenbereich anbieten, bis hin zu Architektenhäusern, die ein Höchstmaß an Individualisierung zulassen. Die persönlichen Bedürfnisse sind auch hier zu berücksichtigen.

Die Energieversorgung

Einen großen finanziellen Posten stellt auf Dauer die Energieversorgung dar. Neben der klassischen Öl- oder Gasheizung finden sich mittlerweile viele Alternativen oder sinnvolle Ergänzungen auf dem Markt. Nach wie vor zählen sicherlich Solaranlagen, Wärmetauscher und Pelletheizungen zu den Favoriten. Doch auch das Heizen mit Holz, unterstützend oder voll, kann je nach Region eine lukrative Alternative darstellen.
Auf die Jahre gesehen sollte unbedingt die Ersparnis der eingebauten Anlagen zum Investitionsfaktor berücksichtigt werden. Zudem muss vor der Planung auch die Entscheidung getroffen werden, ob eine Fußbodenheizung in Betracht kommen soll. Ein nachträglicher Einbau ist mit erheblichen Kosten verbunden.

Die Eigenleistung

Mit Eigenleistung, auch Muskelhypothek genannt, sind viele Kostenreduzierungen möglich. Dabei sollten nur solche Arbeiten geplant werden, die den eigenen Fähigkeiten entsprechen oder wo Hilfe durch z. B. Freunde möglich ist. Im Zweifel sollte lieber eine Fachfirma wie viva-haus.de in Betracht gezogen werden, weil Ausführungsfehler auch hier zu späteren teuren Folgekosten führen können.