Geocaching ist absolut im Trend – nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern z.B. auf einem Kindergeburtstag. Damit es für die Kids einfacher wird, gibt es die sogenannten GPS-Schatzsuchen. Diese funktionieren genauso per GPS-Technik und Standortbestimmung via Internet wie das Geocaching für Erwachsene. Der Unterschied besteht allerdings darin, dass die Kinder keine direkten Geocaches erhalten. Sie lösen an den angegebenen Koordinaten jeweils eine Rätselfrage, damit sie die Koordinaten der nächsten Frage erfahren. Am Ende erhalten die Mitspieler dann die, vom Spielleiter vorbereitete, Belohnung.

Was braucht man zum Spielen einer GPS-Schatzsuche?

  • Zugang zum Spiel
  • Smartphones (eines je Team)
  • stabile, gute Internetverbindung
  • Computer

Es gibt mittlerweile fertige GPS-Schatzsuchen, die über das Internet funktionieren. Mit anderen Worten, es muss keine zusätzliche App bzw. Software installiert oder ein extra Gerät verwendet werden. Im Spiel selbst sind schon alle Fragen sowie eine kleine Geschichte, die durch das Spiel führt, integriert. Sie benötigen daher nur den Zugang, den Sie mittels Aktivierungscode erkaufen, und ein Smartphone, worüber das Team spielen kann.

Ein Vergleich von moderner GPS Schatzsuche und klassischer Schatzsuche auf Papier gibt es hier>>

So erstellt und spielt man die moderne Schatzsuche

Nachdem Sie den Zugang als Link und den Aktivierungscode erhalten haben, können Sie die GPS-Schnitzeljagd mit Hilfe eines Computers erstellen. Sie müssen lediglich die Teams und die Route festlegen, da die Geschichte und die Fragen schon fertig und komplett im Spiel verankert sind. Und so sieht es dann auf dem Handy aus:

GPS-Schatzsuche

Was gilt es bei der GPS-Schatzsuche zu beachten?

  1. Die Zeit: Je nachdem wie viele Teams spielen und wie groß die Route ist, wird das Spiel eine gewisse Zeit dauern. Wenn Sie z.B. die Wegpunkte nahe beieinander legen, sind sie schneller aufzufinden. Für die Beantwortung der Rätselfragen benötigen die Mitspieler meist nicht sehr lange, sodass Sie die Dauer des Spiels gut mit Hilfe der Google Maps Reiseroute-Bestimmung einschätzen können. Extra-Tipp: Wenn öffentliche Verkehrsmittel verfügbar sind, kann die Route auch etwas größer gewählt werden.
  2. Die Wegstrecke: Sie hängt von der Umgebung ab, wo die mobile Schatzsuche stattfinden soll. Sie können z.B. die einzelnen Punkte der Rätselfragen dort platzieren, wo die Kinder sich gern aufhalten. Dies kann u.a. ein See, ein Comic-Laden oder ein Spielplatz im Park sein. Am wichtigsten sind die beiden Orte: Start und Ziel. Wenn Sie möchten, legen Sie einfach den Endpunkt in die Nähe des Startpunktes, sodass die Kinder am Ende des Spiels automatisch zum Ausgangspunkt wie z.B. das Zuhause kommen. Alternativ dazu besteht die Möglichkeit, den Endpunkt in die Nähe einer Lieblingseisdiele, Café oder der Disko zu legen. Gerade im Sommer stellt die Eisdiele ein tolles Ziel dar, da man die Kinder dort empfangen und als Belohnung jedem ein Eis spendieren kann.
  3. Der Verkehr: Besonders in Städten ist der Verkehr ein Problem. Durch den ständigen Blick aufs Smartphone oder Tablet, vergessen Kinder wie Erwachsene die Verkehrswelt um sich herum. Da jedoch jedes Team nur ein Smartphone benutzt, können alle Teammitglieder gegenseitig auf einander Acht geben.