Die Hochzeitsplanung in die eigene Hand nehmen? Da kann ja gar nichts schief gehen! Oder doch? Wer sich für die eigenständige Organisation der eigenen Hochzeit entscheidet, sollte sich vor allem an den Fehlern anderer Paare orientieren, um sich unter anderem vor diesen fünf Fauxpas zu bewahren.

Auf den letzten Drücker

Das Zeitmanagement einer Hochzeitsplanung ist signifikant. Allerdings gilt es nicht nur die rechtzeitige Buchung der Räume, Standesamt sowie Kirche einzuhalten, sondern sich auch frühzeitig um das Brautkleid zu kümmern. Die meisten Brautmodengeschäfte haben lediglich Ausstellungsstücke oder nur manche Kleider auf Lager. Das eigentliche Modell für den Hochzeitstag wird in der Regel erst angefertigt. Das kann bis zu fünf Monate dauern. Dieses Problem lässt sich zum Glück durch gezielte Nachfrage im Laden direkt klären.

Vom Hundertsten ins Tausendste

Es passiert schneller, als gedacht. Plötzlich ist aus einer kleinen Hochzeit im Kreis Ihrer Engsten eine riesen Feier mit über 100 Gästen und kostspieligem Schnickschnack in einer unbezahlbaren Location geworden. Um das Finanzielle im Rahmen zu halten, ist die Erstellung einer Kostenübersicht sinnvoll. Hier sollte wirklich jede Ausgabe aufgelistet und deren Verhältnismäßigkeit überprüft werden. Die Festsetzung eines Budgets verhindert, dass Sie überhaupt erst über Ihre finanziellen Möglichkeiten hinaus planen. Auch für die Gästeliste gilt es, das richtige Maß zu finden. Laden Sie nur ein, wer Ihnen wirklich wichtig ist. Falls sich diesbezüglich trotzdem Gewissensbisse auftun, gibt es eine einfache Lösung: Entfernte Verwandte oder Freunde können einfach nur zur standesamtlichen Trauung eingeladen werden.

Kirche und Standesamt

Hochzeit im FreienVon der Kirche zum Standesamt und dann weiter zu den Räumlichkeiten der Feier. Die klassische Vorstellung vom Hochzeitstag. Oft genug wird sowohl der zeitliche Ablauf diesbezüglich, aber auch der Energieaufwand unterschätzt. Um die eigene Hochzeit genießen zu können, ist es von Vorteil die kirchliche sowie standesamtliche Trauung an zwei unterschiedlichen Tagen zu vollziehen. Das erspart zum einen den Organisationsaufwand einen Termin am gleichen Tag für beide Einrichtungen zu bekommen und zum anderen fallen Sie als Frischvermählte am Ende des Tages nicht in komastatischen Tiefschlaf.

Für die Gäste planen

Der Hochzeitstag ist für das Brautpaar gedacht, nicht für die Gäste. Es mag schwer sein, sich diese Tatsache während der Planung immer wieder ins Gedächtnis zu rufen. Gerade bei der Musik oder dem Essensgeschmack steht das Bedürfnis des Paares im Vordergrund. Grundlegende Entscheidungen, wie beispielsweise Fisch oder Fleisch im Hauptgang, sollten Sie also ganz nach Ihrem persönlichen Gusto treffen.

Alles alleine stemmen

Trotz aller Vorbereitungen und zu tätigender Erledigungen sollte das Brautpaar nicht versuchen, jegliche Arbeit allein zu bewältigen. Vor allem während der Feier selbst sollten Trauzeugen und Trauzeuginnen das liebende Paar entlasten, indem sie die Durchführung des Programms übernehmen. Binden Sie deshalb Ihre helfenden Hände frühzeitig in den Planungsprozess mit ein.

Neben diesen fünf organisatorischen Fehlgriffen gibt es natürlich noch viele weitere Details zu beachten. Für alle, die sich im schönen Österreich das Jawort geben, bietet www.hochzeit-selber-planen.at Hilfe, um den Überblick nicht zu verlieren. Ob zum Thema Dekoration, Brautkleid, Einladungsdruck oder Tanzschule – das Portal bietet für jedes Bundesland in Österreich eine Kartei an Geschäften und Etablissements, die man für die Planung einer Hochzeit benötigt.

Bildquelle: © essentialevents (785840) – pixabay.com

Quellen:
www.augsburger-allgemeine.de
www.frauenzimmer.de
the-little-wedding-corner.de