Bei roten Gummibärchen signalisiert unser Gehirn: Will mehr! Bei weißen können wie besser stoppen. Und weitere tolle Tricks…

Rot heizt den Appetit an
Das Auge isst mit: Studien beweisen den Einfluss von Farben auf unser Hungergefühl. So greifen wir lieber zu den roten Lebensmitteln als zu den anderen Farben. Und beißen beispielsweise gern in rotes Fruchtgummi oder schlemmen Kirschtorte.
Besser: Legen Sie nur weiße, grüne oder gelbe Gummibärchen oder Weingummis auf den Teller, dann ist der Drang weiterzunaschen nicht so groß.

Süß macht süchtig
Intensiver Zuckergeschmack macht Lust auf mehr. Vollmilch- oder Nougatschokolade schmecken besonders süß und steigern das Nasch-Verlangen.
Besser: Zartbitterschokolade genießen, denn durch den höheren Kakaoanteil schmeckt die Schokolade auch weniger süß. Wir schaffen es eher, nur einen Riegel statt der ganzen Tafel zu essen.

Eine große Auswahl reizt
Ob süß oder salzig, zu Hause oder im Restaurant: Wenn eine große Auswahl an Speisen vor uns liegt, möchten wir am liebsten alles probieren. Und essen so automatisch mehr. Besonders Pralinenmischungen, Salzgebäck-Knabbermix und große Büffets reizen die Neugier – und lassen uns mehr essen, als wir eigentlich wollten.
Besser: Zu Hause nur eine Salzgebäcksorte (z. B. Salzstangen im Glas) und nur eine Pralinensorte aufmachen. Im Restaurant statt des Büffets ein Gericht von der Karte bestellen.

Volle Teller verlocken zum Vielessen
Haben wir ihn erst einmal vor der Nase, fällt es uns schwer, den Appetit zu zügeln: Ein übervoller Riesenteller verlockt zum großen Schmaus. Das Gleiche gilt für gefüllte Töpfe oder Schalen auf dem Esstisch, denn dann isst man eher eine zweite Porton.

Alkohol vorweg macht hungrig
Als Aperitif ein Glas Sekt? Das ist gar nicht schlau. Denn es heizt die Magensaftproduktion an und führt zu großem Hunger.
Besser: Alkoholfreien Cocktail oder Fruchtsaft auf Eis trinken.

Geschmacksverstärker machen Lust auf mehr„Die Soße ist ein Gedicht…“ – und oft auch schuld daran, dass wir gar nicht aufhören können zu essen. Soßenpulver enthält meistens Geschmacksverstärker, und die sorgen dafür, dass das Gehirn meldet: „Davon will ich mehr!“. Das gilt auch für Fertigprodukte wie Suppen, Eintöpfe oder Chips.
Besser: Soßen lieber selbst zubereiten. Wenn es doch einmal die Tüte sein soll, auf die Zutatenliste achten: Enthalten Geschmacksverstärker müssen als solche oder auch als E-Nummer (E 620 bis E 625) aufgeführt werden. Am besten Produkte wählen, die beides nicht enthalten.