Leider gibt es noch immer viele Hundebesitzer, die meinen, ihrem Hund etwas Gutes zu tun, wenn sie ihm das geben, was ihnen auch schmeckt. Doch leider, können Lebensmittel, die uns Menschen gut schmecken, dem Hund schaden. Welche das sind, erfahren Sie hier!

Halten Sie normale Schokolade von Ihrem Hund fern!

HundIm Gegensatz zum Menschen fehlt dem Hund das Enzym, mit dessen Hilfe der in Schokolade enthaltene Stoff Theobromin verstoffwechselt werden kann. Theobromin löst bei Ihrem Hund Vergiftungserscheinungen aus. Welche genauen Symptome davon verursacht werden, erfahren Sie hier im Ratgeber von Fressnapf. Bereits an 50 Gramm Schokolade kann ein kleiner Hund wie ein Zwergpudel, ein Malteser oder ein Spitz sterben! Möchten Sie Ihren Vierbeiner mit einer süßen Leckerei verwöhnen, dann kaufen Sie bitte im Fachhandel spezielle Hundeschokolade, in der kein Theobromin enthalten ist.

Zwiebeln sind gesund? Nicht für Ihren Hund!

Angesichts der Tatsache, dass aus Zwiebeln hergestellter Hustensaft als Hausmittel selbst für Kinder empfohlen wird, sind viele Hundebesitzer der Meinung, dass Zwiebeln auch ihrem Hund nicht schaden können. Doch das ist falsch! Die in den Zwiebeln anzutreffenden Schwefelstoffe sind ernst zu nehmende Feinde der roten Blutkörperchen Ihres Hundes. Wenn Ihr Hund öfter Essenreste mit Zwiebeln in seinen Fressnapf bekommt, sollten Sie sich nicht wundern, wenn sich sein Blutbild verändert oder Sie sogar Anzeichen von Blut in seinem Urin finden.

Sämtliche Milchprodukte sind für Ihren Hund tabu!

Wundern Sie sich darüber, dass Ihr Hund häufiger Durchfall hat? Darf er öfter Käsestückchen naschen oder einen Joghurtbecher ausschlabbern? Dann sind Sie am Durchfall Ihres Hundes schuld! Alle Hunde haben von Natur aus eine Laktoseintoleranz. Ihnen fehlen die Enzyme, die für die ungefährliche Verdauung von Laktose notwendig sind. Deshalb sind auch Kuchenreste für den Hund tabu, denn im Kuchen ist fast immer Milch mit enthalten.

Gemüse ist roh gefährlich für den Hund!

Gehören Sie zu den Hundehaltern, die Ihren Hund gesund ernähren möchten und deshalb auch rohes Gemüse verfüttern? Dann achten Sie bitte genau auf die Auswahl! Der „rote Knochen“ namens Möhre ist eine gute Sache für den Hund. Aber wenn Ihr Hund beim Schälen von Kartoffeln bettelnd zuschaut, sollten Sie nicht nachgeben. Rohe Kartoffeln können bei Ihrem Hund Durchfall und Erbrechen auslösen. Sogar Einschränkungen der Gehirnfunktionen können die Inhaltsstoffe roher Kartoffeln verursachen, das gilt ebenso für Tomaten und Auberginen. Auch rohe Bohnen sollte Ihr Hund nicht bekommen, denn das dort enthaltene Phasin wirkt sich äußerst negativ auf die roten Blutkörperchen aus.

Geben Sie Ihrem Hund keine Geflügelknochen!

Die Knochen von Geflügel sind dünnwandige Röhrenknochen. Wenn Ihr Hund herzhaft zubeißt, entstehen Splitter mit gefährlichen Spitzen. Sie können einerseits im Halsbereich stecken bleiben und andererseits das Maul, den Rachenraum, die Speiseröhre und den Magen verletzen, sodass es zu inneren Blutungen kommt. An einem Splitter, der im Rachenraum stecken bleibt, kann Ihr Hund ersticken. Bei Rinder- und Schweineknochen kommt es auf die Menge an. Zu viele Knochen als Futter können bei Ihrem Hund zu einem Darmverschluss führen. Mag Ihr Hund Markknochen, lassen Sie ihn genüsslich das Mark ausschlecken und nehmen ihm dann den eigentlichen Knochen besser weg.

Macadamia-Nüsse sind für den Hund eine echte Gefahr!

Überall wird propagiert, dass Macadamia-Nüsse ein fester Bestandteil einer gesunden Ernährung sein sollten. Das gilt nicht für Ihren Hund! Für den Hund sind Macadamia-Nüsse aufgrund des enthaltenen Phosphors ein Risiko. Außerdem enthalten diese Nüsse weitere Stoffe, die beim Hund aus bisher noch unerforschten Gründen eine giftige Wirkung haben. Bekommt Ihr Hund Macadamia-Nüsse, müssen Sie mit Fieberschüben, Schwächeanfällen und sogar Lähmungserscheinungen rechnen.

Bei Alkohol und Koffein wird Ihr Hund ein Fall für die Notaufnahme!

Im Koffein findet sich der Stoff Methylxanthin, der sehr gefährliche Auswirkungen auf das Nervensystem Ihres Hundes hat. Zu den Symptomen gehören Unruhe, Erbrechen und Herzrasen. Hat Ihr Hund versehentlich Zugang zu Kaffee oder schwarzem Tee bekommen, sollten Sie mit Ihm sofort zum Tierarzt gehen! Alkohol kann Ihren Hund ebenfalls umbringen, denn er bewirkt Krampfanfälle, Erbrechen und Atemnot. Auch in diesem Fall ist die umgehende Betreuung durch einen Tierarzt notwendig.

Diese Aufzählung ist nicht abschließend. Es gibt eine ganze Reihe anderer Dinge, die nur Sie und nicht Ihr Hund essen sollte. Dazu zählen beispielsweise Steinobst, rohes Schweinefleisch, Trauben und Avocados. Auch von Hopfen und fettem Speck sollten Sie Ihren Hund im Interesse seiner Gesundheit fern halten.

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