Mediterranes Flair rund um einen See zum Verlieben

Der Süden muss ganz nah sein. Wie ein malerischer Fjord ragt der Lago Maggiore vom schweizerischen Kanton Tessin im Norden weit in die italienische Region Piemont hinein. Palmen wachsen am Ufer, und den Espresso genießt man hier um diese Jahreszeit schon längst im Freien. Gut 20 Grad hat es jetzt im Durchschnitt am „Lago“, wie Fans kurz und liebevoll sagen.

Schöne Schweiz
Ascona ist zweifellos eine der schönsten Perlen am 65 Kilometer langen See. Die Häuser leuchten in Rosa, Apricot oder vanillefarben. An der Uferpromenade wachsten jede Menge alte Platanen in den azurblauen Himmel, darunter heißt es beim Flanieren sehen und gesehen werden.
Vor allem auf der Schweizer Seite gilt der Lago als mondäne Adresse. Das gilt auch für Locarno, das schicke Städtchen mit den Patrizierhäusern, über dem auf 46 Metern Höhe fürstlich die Wallfahrtskirche Madonna des Sasso thront. Über Brissago geht es an der Ostseite des Sees ins schöne Italien.

In Bella Italia
Schon im ersten Ort, in Cannobio, ist das Flair von Dolce Vita und Amore zu spüren. Bunte Marktstände, Vespas, verliebte Pärchen am kleinen Häfen… Das Leben am Lago hat hier ein anderes Gesicht.
Das bekannteste Ferienparadies ist Stresa. Im Jugendstilstädtchen starten auch die Boote zu den Borromäischen Inseln. Herrlich romantisch ist es vor allem auf der Isola Bella mit dem Palazzo Borromeo, in dem einst schon Napoleon nächtigte.
Schwimmen, Biken, Wandern oder einfach nur Träumen – am Lago findet jeder sein Glück. Schon Goethe schwärmte hier einst vom „schönen Land, wo die Zitronen blühen“.