Blattläuse schädigen die Pflanzen und sind ein Ärgernis für den Gärtner. Grund genug, den sechsbeinigen Parasiten zu Leibe zu rücken.

Als erstes gilt: „Vorbeugen ist besser als heilen“. Blattläuse lieben Zugluft und trockene Luft. Ein offenes Fenster bringt die Schädlinge schnell zur geliebten Topfpflanze. Gesunde, ausreichend mit Nährstoffen, Wasser und Licht versorgte Pflanzen sind weniger anfällig gegen Blattläuse.

Sind die Pflanzen aber doch von Blattläusen befallen worden, kann man diese umweltfreundlich entfernen, indem man die befallenen Pflanzenteile einfach abschneidet. Diese müssen dann entsorgt werden. Allerdings nicht auf dem Kompost. Denn von dort, würden die Plagegeister wieder zurück zur Futterstelle wandern. Ist der Blattlausbefall nur gering, hilft ein abduschen der Pflanzen mit einem kräftigen Wasserstrahl. Dazu stellt man die Topfpflanze am besten in eine Schüssel. Man kann die Blattläuse auch mit einem Lappen, einfach von den Pflanzenteilen abstreifen. Bei stark befallenen Topfpflanzen ist es auch ratsam, die alte Blumenerde gegen neue Erde oder Pflanzgranulat auszutauschen. Damit entsorgt man in der Erde enthaltene Blattläuse und deren Eier.

Im Garten kann man befallene Pflanzen mit einer Brenneseljauche übergießen. Dazu weicht man in einem Liter Wasser, Brennnesseln ein. Das ganze lässt man vier Tage stehen. 100 ml dieser Lösung, mischt man dann mit 5 Liter Wasser. Mit dieser fertigen Brenneseljauche kann man die befallenen Pflanzen absprühen.

Eine Sprühlösung kann auch mit Zigarettenasche hergestellt werden. Dazu gießt man Zigarettenasche aus einem Aschenbecher mit einem Liter kochendem Wasser auf. Die Lösung läst man einen Tag stehen und ziehen. Mit dieser Lösung übergießt man die befallenen Pflanzen.