Je mehr Menschen ein Produkt kaufen, desto günstiger werden in der Regel die Preise, weil die Massenproduktion für die Hersteller deutlich rentabler ist als eine Kleinserie. Das trifft auch auf Dienstleistungen zu, die für eine breite Masse erbracht werden. Das zeigt sich besonders deutlich im Bereich des Mobilfunks.

Vorbei sind die Zeiten der klobigen Handys und der in denen die Nutzer umgerechnet knappe vierzig Euro für die bloße Bereitstellung einer SIM-Karte bezahlen mussten, wie das vergleichsweise Mitte der 1990er Jahre der Fall war. Damals wurden 69 Pfennig (umgerechnet rund 35 Cent) pro Gesprächsminute fällig. Wenn Sie keine Flatrate haben, bezahlen Sie heute gerade einmal neun Cent pro Minute oder SMS. Die Flatrates sind mittlerweile so preiswert geworden, dass sich die Handytarife mit Einzelabrechnung selbst für denjenigen nicht mehr lohnen, dir ihr Handy nur sehr wenig nutzen. Der Trend zum dramatischen Preisverfall setzte Mitte des Jahres 2011 ein. Ein Grund dafür war, dass plötzlich sehr viele Anbieter auf den hart umkämpften Handymarkt drängten. Je größer die Konkurrenz ist, desto mehr Nutzen haben Sie als Verbraucher. Eine Folge war die Entstehung unzähliger Arten von Flatrates.

Wo gibt es heute die günstigsten Flatrates?

Wenn Sie bei der Nutzung Ihres Smartphones so wenig Geld wie möglich bezahlen möchten, dann schauen Sie sich bei neutralen Händlern um, die mit allen Anbietern kooperieren. Dort können Sie die Preise blitzschnell vergleichen. Eigens dazu wurden Vergleichsportale, wie HandyLiga, geschaffen, auf denen Sie die besten Aktionen für günstige Verträge rund um das Handy binnen kürzester Zeit prüfen können. Der Neuling unter den Handynutzern findet dort genauso den zu ihm passenden Tarif wie der Fan der Multimedia-Smartphones, der mit seinem Handy nicht nur telefonieren und Kurznachrichten verschicken möchte. Die Aktionen sind echte Schnäppchen, bei denen entweder gute Hardware oder Bonuszahlungen sowie Guthaben abgeräumt werden können.

Welche Tarifarten haben sich rund um das Handy auf dem Markt etabliert?

In den Anfangszeiten gab es lediglich Flatrates, mit denen Telefonate zu günstigen monatlichen Pauschalen geführt werden konnten. Später gesellten sich die Volumentarife und Flatrates für den Versand von SMS hinzu. Der Unterschied zwischen einem Volumentarif und einer echten Flatrate besteht darin, dass bei einem Volumentarif eine bestimmte Stückzahl enthalten ist. Eine echte Flatrate enthält keine Mengenbegrenzung. Beide Versionen sind für alle möglichen Arten der Nutzung eines Smartphones im Angebot. Neben den Flatrates für den SMS-Versand und die Telefonie gibt es heute auch diverse Datentarife. Hier ist es besonders wichtig, dass Sie genau schauen, ob es sich um eine echte Flatrate oder einen Volumentarif handelt. Wenn Sie den Volumentarif wählen, laufen Sie Gefahr, am Ende des Abrechnungszeitraums nur noch mit reduzierter Geschwindigkeit auf das Internet zugreifen zu können.

Welche Flatrates gibt es als Handytarife zum Telefonieren?

An dieser Stelle sind erhebliche Unterschiede anzutreffen. Manche Handytarife enthalten die eigentliche Flatrate nur für Anrufe innerhalb des Netzes des Anbieters. Andere Provider bieten Flatrates für Telefonate im eigenen Netz und ins deutsche Festnetz an. Für den Vieltelefonierer sind die sogenannten All-Net-Flats die beste Wahl, denn dort sind Anrufe in sämtliche deutschen Netze im Pauschalpreis enthalten. Wissenswert ist dazu, dass es solche Tarife sowohl als Tagesflat, als auch in Form der Wochenflat und als monatliche Flat gibt. Das gilt für die Datentarife für den mobilen Internetzugang ebenso. Während noch bis vor wenigen Jahren die echten Flatrates nur in Kombination mit längerfristigen Verträgen zu haben waren, können Sie sie heute auch als Prepaid-Version buchen. Einige Provider bauen ihre Verträge nach dem Bausteinprinzip auf und lassen schnelle Wechsel zwischen den einzelnen Paketen zu. Für Sie als Kunden hat das den Vorteil, dass der Handytarif jederzeit an die sich verändernden Bedürfnisse angepasst werden können.