Ein herrliches Fleckchen Erde
Ganz wunderbar eignet sich diese Naturkulisse als Schauplatz für ein spannendes Western-Abenteuer. Hoch oben auf den Felsklippen schleichen Indianer, seilen sich von schroffen Wänden ab…
Wildwest-Aufführungen haben hier in der Sächsischen Schweiz Tradition: Bereits in den 30er Jahren wurden auf der Rathener Bühne Winnetou-Inszenierungen aufgeführt – die neue Saison beginnt am 20. Mai. Aber auch „Carmina Burana“ und „Der Bettelstudent“ stehen auf der beeindruckenden Freilichtbühne auf dem Programm.

Naturparadies
Rundherum wartet ein wahres Naturparadies darauf, entdeckt zu werden – vom lieblichen Polenztal, in dem jetzt unzählige Narzissen blühen, bis zu den bizarren Felsformationen im Schrammsteingebiet. Bereits im 18. Jahrhundert tauften Romantiker die großartige Landschaft südlich von Dresden auf den Namen Sächsische Schweiz. Gut 1100 Felsgipfel sind offiziell zum Klettern zugelassen, und auf rund 260 Kilometern kann man auf dem Elberadweg die Landschaft erkunden. So lieblich wie die Gegend sind auch die Städte, etwa das malerische Pirna mit dem barocken Landschloss Zuschendorf, der Kurort Rathen mit der herrlichen Klangterrasse und dem Lichterbrunnen oder Bad Schandau, seit 1898 Startpunkt der historischen Kirnitzschtalbahn. Die Europastadt Görlitz bietet mit seinen 4.000 unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden in Spätgotik, Barock, Renaissance, Jugendstil und Gründerzeit eine faszinierende Atmosphäre. Daher lohnt sich eine Übernachtung in Görlitz, um diese tolle Stadt kennenzulernen.

Für Genießer
Den besten Blick bietet die Festung Königsstein. 240 Meter hoch über der Elbe thront der Bau, seine Bäckerei ist bekannt für köstlichen Kuchen aus dem Holzbackofen. Überhaupt sind die Sachsen Genießer. Auf kaum einer Speisekarte fehlen Spezialitäten wie Sächsische Kartoffelsuppe, Quarkkeulchen oder Radeberger Pilsner.
Zum Verwöhnangebot gehört die Toskana-Therme in Bad Schandau – dann ist die Welt endgültig in Ordnung.