Sowohl unter frisch gebackenen Abiturienten als auch bei jenen, die sich beruflich verändern wollen, zählt Psychologie zu den beliebtesten Studienrichtungen. Warum das so ist und wie Interessierte mögliche Einstiegshürden überwinden können zeigt die neue Website zum Psychologie-Studium, www.psychologie-fernstudium.eu.

Psychologie-Studium – beliebt und schwer zu haben

Menschliches Denken und Handeln zu verstehen und im Beruf damit zu arbeiten begeistert viele. Auch die Berufsfelder, in denen Psychologie-Absolventen später Fuß fassen können, sind weit gefächert. Von einer klassischen Tätigkeit als Therapeut, Personal Coach bis hin zum Marketingpsychologen gibt es viele Einstiegsmöglichkeiten. Sowohl in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz zählt Psychologie daher neben Medizin zu den beliebtesten Studienrichtungen. Doch die Studienplätze sind begrenzt und der NC entsprechend hoch. Wer einen schlechteren NC als 1,5 hat, kann den Traum vom Psychologie-Studium an vielen Hochschulen schon im Vorfeld abschreiben. Mit einem Abitur-Schnitt im 2er oder 3er Bereich wird es dann endgültig schwierig, in absehbarer Zeit einen Studienplatz ergattern zu können.

Psychologie-Fernstudium auf dem Vormarsch

Wer sich für ein Psychologie-Studium per Fernstudium entscheidet, kann in der Regel sofort durchstarten. Da die Fern-Universitäten keine begrenzten Studienplätze haben, ist das Studium an kein Auswahlverfahren und somit auch an keinen Numerus Clausus gebunden. Wer keinen Traumschnitt hat, braucht daher auch nicht mit Ablehnungen oder Wartesemestern rechnen. An privaten Hochschulen kann auch meist sofort studiert werden, es muss nicht der Beginn des nächsten Semesters abgewartet werden. Wer keine Zeit verlieren will, sollte sich daher näher mit der Möglichkeit, Psychologie per Fernstudium zu studieren, beschäftigen.

Welche Anforderungen stellt das Psychologie-Fernstudium?

Angehende Psychologie-Studenten sollten sich keine Hoffnungen machen, dass es sich hierbei um ein einfaches Plauderfach handele, in dem ein wenig Menschenkenntnis genüge. Stattdessen sollten auch Interesse an Biologie, Chemie und Mathematik vorhanden sein. Auch Englischkenntnisse sind von Vorteil, da viel der psychologischen Fachliteratur nur in englischer Sprache verfügbar ist. Wie das Psychologie-Studium genau aufgebaut ist, kann schon im Vorfeld dem Curriculum der jeweiligen Fern-Hochschule entnommen werden. So wird beispielsweise bei einigen Anbietern die klinische Psychologie mit durchgenommen, bei anderen nicht.

Über die inhaltlichen Anforderungen hinaus sollten die besonderen Umstände in einem Fernstudium ebenfalls berücksichtigt werden. Fernstudenten sollten sich durchgehend selbst motivieren können, denn sonst gerät der Lernstoff schnell in Vergessenheit und bleibt liegen. Auch ist es hilfreich, selbstständig arbeiten zu können. Zwar stehen Fernstudenten immer mit ihren Tutoren und Kommilitonen per Telefon und Internet in Kontakt, doch insgesamt ist dennoch Eigeninitiative gefragt.

Ist das Psychologie-Fernstudium anerkannt?

Das ist wahrscheinlich eine der meistgestellten Fragen zum Thema Psychologie im Fernstudium. Tatsache ist, dass sich in einem Fernstudium in erster Linie die Art und Weise der Wissensvermittlung von einem regulären Präsenzstudium unterscheidet. Das Fernstudium schließt aber mit einem ganz normalen, staatlichen Abschluss ab. Bei einem Hochschulstudium ist das der Bachelor oder im Anschluss der Master. Zudem ist es möglich, sich per nicht-universitärem Fernstudium auf die Prüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie vorzubereiten. Auch hier erlangen Fernstudenten einen offiziellen Abschluss, der in keiner Weise als minderwertig anzusehen ist. Übrigens: Auch in puncto Förderungen sind Fernstudiengänge grundsätzlich anerkannt, seien es das Kindergeld, BAföG oder Studienkredite bei der KfW-Bank.