Erholsamer Schlaf hängt entscheidend davon ab, ob Matratze und Unterfederung unseren individuellen Bedürfnissen entsprechen. Darauf sollten Sie beim Neukauf achten:
• Für Leichtgewicht keine harte Matratze wählen. Die Unterlage passt sich dann nämlich nicht der Körperform an. Folge: Die Muskeln verkrampfen sich.
Ist die Unterlage zu weich, entsteht eine Kuhle: Die Wirbelsäule hängt durch.
• Starke Schwitzer sind mit einer Schaumstoffmatratze gut bedient. Sie besteht bis zu 85 Prozent aus Luft. Offene Zellen im Material sorgen für den Klimaaustausch.
• Wer leicht friert, sollte sich für Latex entscheiden. Das Material ist sehr dicht und damit wenig kältedurchlässig.
• Für Allergiker ist der Federkern bestens geeignet. Denn der hat einen sehr gesunden Luft- und Klimaaustausch durch die vielen Hohlkörper.
• Ideal für Pärchen: zwei Matratzenkerne, ein Bezug. So wird das unterschiedliche Gewicht ausgeglichen und die „Besucherritze“ vermieden. Für dieses System eignen sich Schaumstoffmatratzen.
• Federholz- und Modulrahmen nützen nur bei elastischen Matratzen.
Denn beide Systeme unterstützen zwar optimal die Rückpartie, Voraussetzung ist aber, dass die Auflage höchstens 15 cm hoch und nicht zu fest ist. Nur so überträgt sich die Federung darunter.