Die Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt bietet den Teilnehmern die spannende Gelegenheit, in fortgeschrittenem Alter noch einmal einen akademischen Sprung zu vollführen. Doch wann genau lohnt sich diese Fortbildung eigentlich?

Beruflicher Aufstieg

Die Motivation eines jeden Arbeitnehmers sollte es sein, entsprechend seinen Möglichkeiten im Laufe der Zeit beruflich aufzusteigen. Die Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt ist für den Arbeitenden vor allem dann interessant, wenn für ihn die Aussicht auf eine höhere Position besteht, er diese aber durch etwaige Hindernisse nicht erreicht. Zum Beispiel können eine mangelnde Qualifikation oder fehlende Erfahrung in bestimmten Arbeitsbereichen der Beförderung im Weg stehen. In Folge dessen entsteht eine berufliche Stagnation, die beim Arbeitnehmer dauerhaft zu Unzufriedenheit führt und die Motivation drosselt. Schließt er die Fortbildung zum Wirtschaftsfachwirt erfolgreich ab, empfiehlt sich der Arbeitnehmer für höhere Aufgaben und hat deutlich bessere Chancen, den beruflichen Aufstieg zu meistern. Die mit der Beförderung oft einhergehende Gehaltserhöhung ist zudem ein willkommener Bonus.

Mehr Verantwortung übernehmen

Je mehr Zeit der Arbeitnehmer in einem Unternehmen verbringt, desto mehr steigert sich in der Regel auch seine Verbundenheit zu dem Unternehmen. Schnell entsteht der Wunsch, mehr Verantwortung auf der Arbeit zu übernehmen. Das geht am besten in leitenden Positionen, zum Beispiel als Abteilungsleiter oder Kopf einer Projektgruppe. Für die Anstellung in Führungspositionen wird von dem Arbeitnehmer jedoch viel erwartet. Das in der Ausbildung erworbene Know-how sowie die über die Jahre im Beruf gesammelte Erfahrungen genügen oft nicht den hohen Ansprüchen der Arbeitgeber. An dieser Stelle bietet sich die Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt an, um potenzielle Defizite auszumerzen. Vermittelt werden alle benötigten Kenntnisse in den Bereichen Rechnungswesen, Controlling, Vertrieb, Marketing, Einkauf und Personalwesen. Nach der Fortbildung sollte mangelndes Know-how definitiv kein Hinderungsgrund mehr für die Anstellung in einer leitenden Position sein.

Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung

Es gibt noch zwei weitere gute Gründe, die für die Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt sprechen. Erstens, der Anreiz, Neues dazuzulernen. Wer sich wirklich für seine Arbeit begeistert, ist danach bestrebt, über alles relevante Wissen zu verfügen und immer auf dem neusten Stand der Dinge zu sein. Nur so kann er seiner Arbeit einwandfrei nachgehen. Die Fortbildung zum Fachwirt dient als Festigung des Know-hows und darüber hinaus als Mittel zur Anreicherung neuen Wissens. Der zweite Punkt ist die Suche nach einer neuen Herausforderung. Wer über viele Jahre in einer Position festgefahren ist, sehnt sich nicht selten nach einer beruflichen Veränderung. Die Fortbildung zum Fachwirt kann dazu genutzt werden, sich Gedanken über seine berufliche Zukunft zu machen. Nach dem Abschluss ergeben sich dann häufig ganze neue Perspektiven.

Quellen:
http://www.fachwirtihk.de/wirtschaftsfachwirt-ihk/
https://www.muenchen.ihk.de/de/WirUeberUns/Publikationen/Magazin-wirtschaft-/Aktuelle-Ausgabe-und-Archiv2/Magazin-01-2011/Betriebliche-Praxis/Wirtschaftsfachwirt-Generalisten-auf-hohem-Niveau
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