Noch vor einigen Jahrhunderten gehörte der Beruf des Künstlers zu den angesehensten Berufen der Welt – Maler wie Rembrandt und Musiker wie Mozart gingen in die Geschichte ein. Die Künstler der Neuzeit sind jedoch leider nach wie vor Geheimtipps und versuchen oft vergeblich, in der Kulturbranche Fuß zu fassen.

Dies liegt allerdings nicht daran, dass ihre Kunst schlecht ist, sondern häufig liegt der Grund dafür in schlechtem oder nicht vorhandenem Marketing, denn in der heutigen Welt reicht es nicht, „gut“ zu sein – man muss sein Können in die Welt hinausschreien und es immer wieder beweisen.

Wie vermarktet man Kunst richtig?

Egal, ob Fotos, Bilder, Musik oder Skulpturen verkauft werden sollen: Wichtig ist, dass der potenzielle Kunde weiß, dass Sie existieren. Wie erfahren Kunden also von Ihnen?
• Fangen Sie klein an und nutzen Sie „altmodische“ Medien
• Teilen Sie sich die Zeit für Werbung, Promotion und Marketing richtig ein
• Nehmen Sie gegebenenfalls professionelle Hilfe in Anspruch

Aller Anfang…

Die meisten Künstler sind am Anfang ihrer Karriere nicht sehr wohlhabend, um nicht zu sagen „bettelarm“. Dabei sind selbstverständlich keine Mittel für große und aufwendige Marketingkonzepte vorhanden, weshalb die Karriere zunächst in kleinem Rahmen ihren Lauf nehmen sollte. Sie können ihr dabei auf die Sprünge helfen, indem Sie das Internet und die Vorteile des viralen Marketings nutzen. Polieren Sie Ihr Profil auf sozialen Netzwerken auf und gehen Sie dabei besonders auf Ihre Kunst ein – zeigen Sie bestenfalls etwas davon und lassen Sie Ihre Fans daran teilhaben. Mit etwas Glück verbreiten sich Ihre Werke somit wie ein Lauffeuer im Internet und Sie werden „über Nacht“ berühmt. Falls dies nicht der Fall ist, dann werben Sie neben dem Internet auf „altmodische“ Art. Verteilen Sie ansprechende Flyer, die die breite Masse auf Ihre Website führt, veranstalten Sie gegebenenfalls eine kleine Vernissage oder ein spontanes Konzert. Nutzen Sie Ihre Kreativität – nicht nur für die Kunst – sondern darüber hinaus zur Planung von kostengünstigen Werbemitteln!

Die richtige Zeiteinteilung

Natürlich bringt es nichts, wenn Sie Tag und Nacht an Ihrem Marketingkonzept arbeiten und die Kunst dabei auf der Strecke bleibt. Deshalb sollten Sie die Zeit richtig einteilen. Experten empfehlen deshalb, sich täglich ein festes Zeitfenster einzubauen, indem am Marketingkonzept gearbeitet wird. Dies kann am Anfang bereits nur eine halbe Stunde sein. Hauptsache, Sie tun etwas und zwar regelmäßig, dann kommen Ihre Ideen in Schwung!

Der Rat des Profis

Sobald Sie etwas Geld durch Ihre Arbeit zusammensparen konnten oder eventuell sogar ein kleines Ersparnis in Ihre Karriere investieren möchten, sollten Sie die Hilfe eines Profis in Anspruch nehmen. Häufig können die Fachleute im Bereich Marketing und Web PR für Kunst eventuelle Fehler Ihrer Herangehensweise offen legen und Sie beim erfolgreichen Weg zur Erreichung Ihrer Marketingziele entsprechend unterstützen.

Quelle:
http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/kulturwirtschaft-kunst-kuesst-marketing-1662943-p2.html