Auf der Party eines Verwandten Musik auflegen oder ein persönliches Mix-Tape zum Geburtstag eines guten Freundes erstellen? Um diesen Aufgaben gewachsen zu sein, muss die Kunst des Musikmixens beherrscht werden. Es reicht nicht, eine einfache Tracklist zusammenzustellen und auf Play zu drücken. Ein DJ muss mehr Fähigkeiten in seinem Repertoire haben, unter anderem den Umgang mit einem Mischpult.

Geeignete DJ-Software

Um die eigene Musik zu mixen, bedarf es eines guten DJ-Programms. Für den Anfang genügt eine kostenlose Software, z.B. eine aus der folgenden Liste:

  • Virtual DJ Free Home Edition
  • Cross DJ Fire
  • Zulu DJ
  • UltraMixer
  • MP3 Remix

Wichtig ist, dass das DJ-Programm über alle relevanten Instrumente und Funktionen verfügt. Unabdingbar sind zum Beispiel ein Crossfader, ein Equalizer, Loops und Cuepoints sowie eine automatische BPM-Erkennung. Das Programm sollte darüber hinaus übersichtlich gestaltet und leicht zu bedienen sein.

Musik mixen – wichtigste Funktionen

Wenn ein DJ-Programm heruntergeladen und auf dem Computer installiert wurde, kann es losgehen. Das DJ-Programm wird gestartet und ein beliebiger Titel aus der Musikbibliothek über das Auswahlfenster geöffnet. Nun kommt es darauf an, was gemixt werden soll. Ist geplant, einen einzelnen Song abzumischen oder mehrere Songs aneinanderzuhängen, um ein Mix-Tape zu erzeugen?

Zunächst einmal kann mit einem Song geübt werden, um die Funktionen des DJ-Programms zu verstehen. Ein zentrales Element für die Tongestaltung stellt der Equalizer dar. Über Schieberegler können einzelne Frequenzbereiche angehoben oder gesenkt werden, um den Klangcharakter der bearbeiteten Musik zu beeinflussen. Des Weiteren können Loops oder Cue-Points eingebaut werden. Per Mausklick lassen sich zudem verschiedene Soundeffekte einfügen. Oft hält die DJ-Software auch eine Sampler-Funktion parat, mit der Tonaufnahmen erzeugt und in den Musik-Mix integriert werden können. Unverzichtbar ist auch das Arbeiten mit den beats per minute (BPM). Mit BPM-Funktionen kann die Musikgeschwindigkeit beschleunigt oder verlangsamt werden. Um ein Gefühl für die unterschiedlichen Features des verwendeten DJ-Programms zu bekommen, sollte so viel wie möglich ausprobiert werden. Mit ein bisschen Übung sind die vielen, spannenden Funktionen, die die DJ-Software bietet, schnell verinnerlicht.

Eigenes Mix-Tape erstellen

Wer ein eigenes Mix-Tape erstellen möchte, ist auf den Gebrauch des Crossfaders angewiesen. Der Crossfader erlaubt es, zwei Musiktitel ineinander zu legen. Über einen Regler wird der erste Track runterreguliert, während der folgende Track mit dem zweiten Regler vor Ablaufen des ersten Tracks raufreguliert wird. Es findet also eine kurze Überschneidung zwischen den beiden Tracks statt, die mit gekonntem Einsatz des Crossfaders harmonisiert wird. Die kurzen Pausen zwischen den einzelnen Titeln, die beim Abspielen einer Playlist allgegenwärtig sind, fallen somit weg. Verschiedene Tools der DJ-Programme helfen dabei, stets den Überblick über das „Gemixte“ zu bewahren und ermöglichen es, zu jeder Zeit Änderungen an beliebigen Stellen des Mixtapes vorzunehmen.

Unser Tipp: Weitere Informationen auf djprogramme.de!