Vor vielen Jahren waren Heilkräuter weit verbreitet, da die Wissenschaft noch in der Lage war, chemische Medizin herzustellen. Mittlerweile ist dies anders und bereits beim kleinsten Wehwehchen greifen die meisten Menschen zur chemischen Keule. Das muss nicht sein, denn Heilkräuter bzw. Heilpflanzen sind meist sehr wirkungsvoll bei unzähligen Erkrankungen. Welche davon besonders beliebt sind und warum dies der Fall ist, erfahren Sie hier.

  1. Die Pfefferminze
    Haben auch Sie bereits den charakteristischen Geruch dieser Pflanze in der Nase, sobald Sie nur ihren Namen hören? Die Pfefferminze ist heute häufig in Form von Bonbons, Tees oder Kaugummis erhältlich, doch abgesehen von ihrem erfrischenden Geschmack und dem anregenden Geruch wirkt die Pfefferminze äußerst wohltuend bei Erkältungskrankheiten. Sie befreit nämlich die Atemwege und ist deshalb besonders hilfreich bei Schnupfen und verstopfter Nase.
  2. Die Kamille
    Wird auch in Ihrem Haushalt bei Magenschmerzen Kamillentee getrunken? Falls dies nicht der Fall ist, sollten Sie es vielleicht beim nächsten Mal versuchen. Die Inhaltsstoffe der Kamille wirken auf den menschlichen Körper krampflösend, beruhigend und entzündungshemmend, weshalb diese Heilpflanze nicht nur innerlich bei Magen-Darm-Erkrankungen oder Menstruationsbeschwerden angewendet wird, sondern auch bei Entzündungen in Form einer Tinktur.
  3. Der Spitzwegerich
    Der Spitzwegerich wächst in der Regel auf Wiesen und an Waldrändern. Charakteristisch für diese Pflanze sind ihre graubraunen Blüten, die an ein überdimensionales Wattestäbchen erinnern. Der Spitzwegerich wirkt in erster Linie schleimlösend, weshalb er als wirkungsvolles Hustenmittel gilt.
  4. Der Weißdorn
    Den Weißdorn findet man in der Regel eher selten, kann ihn allerdings leicht an seinen weißen Blüten und den roten Beeren erkennen, die er trägt. Die Pflanze enthält neben wichtigen ätherischen Ölen weitere nützliche Inhaltsstoffe, die beruhigend und blutdruckregulierend wirken. Deshalb wird der Weißdorn in Form von Tee und Tabletten bei Nervosität und Herzbeschwerden verabreicht.
  5. Die Mistel
    Die Mistel ist im Herbst und Winter leicht als kugelförmige Pflanze in den Baumkronen erkannt. Dort ernährt sie sich von den Nährstoffen des Baumes, weshalb sie buchstäblich zu den Baumschmarotzern gehört. Doch die Mistel kann noch mehr: Sie reguliert den Blutdruck, hilft bei Venenleiden, Arterienverkalkungen, Kreislaufstörungen sowie bei Blähungen und Menstruationsbeschwerden.
  6. Die Brennnessel
    Jeder weiß, was passiert, wenn man eine Brennnessel anfasst: Sie brennt auf der Haut – und zwar sehr stark! Allerdings wird diese Pflanze aufgrund ihrer gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe gern bei Ekzemen, Blasen- und Nierenleiden, Wasserzucht und vielen Mangelerkrankungen in Form von Tees oder Aufgüssen verabreicht.
  7. Der Sanddorn
    Die herb-säuerlichen Früchte des Sanddorns werden besonders gern als Marmelade verspeist. In der Homöopathie nutzt man allerdings die unzähligen heilsamen Wirkstoffe der Pflanze, um Frühjahrsmüdigkeit, Rekonvaleszenz oder Zahnfleischbluten zu behandeln. Darüber hinaus beugt der Verzehr der leckeren Früchte einer Vitamin-C-Mangelerkrankung vor, weshalb gerade schwangere und stillende Frauen häufiger zum Sanddorn greifen sollten.
  8. Das Johanniskraut
    Das Johanniskraut ist an seinen auffallend gelben Blüten leicht zu erkennen und wächst in Gebüschen, an Felsen und auf lichten Waldstücken. Doch diese Pflanze macht sich nicht nur in der Vase gut, denn sie wirkt zudem krampflösend, schmerzstillend und beruhigend, weshalb sie besonders häufig in Form von Tee bei Magenkrämpfen und Menstruationsbeschwerden verabreicht wird.
  9. Der Baldrian
    Baldrian ist das Hausmittel bei Schlaflosigkeit oder Einschlafproblemen – das ist allgemein bekannt. Doch die Pflanze mit den doldenartig angeordneten weiß-rosa Blüten wirkt nicht nur beruhigend, sondern zudem entkrampfend. Deshalb wirkt auch bei Verdauungsbeschwerden ein Baldriantee meist Wunder.
  10. Der Huflattich
    Rein äußerlich erinnert der Huflattich an den Löwenzahn, doch diese wirkungsvolle Heilpflanze ist kleiner und zeichnet sich durch ihre hufeisenförmigen Blätter aus, denen der Huflattich seinen Namen verdankt. Diese Pflanze wird aufgrund seiner schleimlösenden Wirkung bei Husten, Heiserkeit, Bronchitis und Asthma verabreicht.

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