Unter Mastering verstehen wir die Nachbearbeitung von bereits aufgezeichnetem Soundmaterial. Auch wenn sich viele Tonstudios auf analoges Mastering spezialisiert haben, so gewinnt dennoch das digitale Mastering immer mehr an Bedeutung.
Sie wollen Ihre Ergebnisse beim Mastering am heimischen Computer verbessern? Kein Problem: Wer die folgenden nützlichen Tipps beachtet, wird zum erfolgreichen Privat-DJ und hat beim Mixen garantiert jede Menge Spaß!

Immer die bestmögliche Qualität nutzen

Grundsätzlich gilt: Je sorgsamer das Ausgangsmaterial gewählt ist, desto größer wird die Freude am späteren Mix sein. Damit sich die Qualität des späteren Mix wirklich hören lassen kann, sollte bestenfalls keine Kompression gewählt werden. Auch nicht unwichtig: Wählen Sie nur Titel, die gut miteinander harmonieren. Ist der Mix fertiggestellt, sollte er in 32-bit exportiert werden. In geringfügig schlechterer Qualität ist zwar nicht unbedingt ein schlechterer Klang zu vernehmen, doch warum absichtlich „drosseln“ wenn es nicht unbedingt nötig ist? Einer der wesentlichen Mastering Tipps ist, immer die bestmögliche Qualität zu wählen. Auch wenn viele professionelle Studios ausschließlich in 44kHz aufnehmen, kann die Sampling Rate zu jedem Zeitpunkt auf 96kHz umgewandelt werden um wesentliche audiotechnischen Veränderungen vorzunehmen. Ist das Mastering abgeschlossen, wird das Audiomaterial dann wieder auf 44 kHz heruntergerechnet.

Behutsam mit der Lautstärke umgehen – extreme Effekte vermeiden
Unsere Ohren gewöhnen sich schnell an alles, was wir hören. So ist es dann auch zu erklären, dass sich viele eingebundene Effekte für einen selbst offensichtlich noch immer richtig gut anhören, obwohl der Mix für Außenstehende schon längst als völlig überzogen wahrgenommen wird. Damit das Ergebnis nicht nachträglich noch einmal von Grund auf überarbeitet werden muss, sollten regelmäßige Pausen eingelegt werden, in denen den Ohren etwas Abwechslung geboten wird. Meist ist es schon ausreichend, des Öfteren zwischen unterschiedlichen Musiktiteln zu wechseln, damit die Ohren nicht „einseitig belastet“ werden. Große Lautstärken sollten eher vermieden werden. Sie gehen letztlich zu Lasten der Klangqualität. Deswegen: Dezibel-Werte in Grenzen halten und den Mix nicht lauter gestalten als unbedingt notwendig.

Eingangspegel und Ausgangspegel einander angleichen

Jeder Audio-Effekt verändert das eingehende Audiosignal, bevor letzteres wieder ausgegeben wird. Es gibt eine Reihe von Effekten, die dafür sorgen, dass die Aufnahme verstärkt wird. Deshalb: Besonders auf die Vermeidung von digitalem Clipping achten. Dieses klingt nicht nur miserabel, sondern sorgt auch dafür, dass wichtige Informationen in der Audiodatei verloren gehen. Wer es schafft, den Eingangs- und Ausgangspegel optimal aneinander anzugleichen, erzielt die besten Effekte bei höchstmöglicher Qualität.

Bestmögliche Ergebnisse erzielt also, wer:

  • mit der Lautstärke maßvoll umgeht und extreme Effekte meidet
  • regelmäßige Pausen einlegt, um seine Ohren zu entspannen und für neue Reize empfänglich zu machen
  • für das Mastering immer die bestmögliche Qualität wählt
  • eine gute Vorauswahl bezüglich des Materials trifft