Von Debbie Tripp aus den USA hörte man zum ersten Mal von diesem Begriff und der australische Tierarzt Ian Billinghurst hat das Barfen mit seinem Buch „Give a Dog a bone“ weltweit bekannt gemacht. B.A.R.F. steht für „Bones and Raw Food“, übersetzt: Biologisch Artgerechtes Rohes Futter.

Was ist B.A.R.F.?

BARF bezeichnet die Rohfleischfütterung von Hunden. Neben rohem Fleisch werden auch Innereien wie Leber, Niere, Herz, etc. ausschließlich roh verfüttert. Sehr gesund und meist die Lieblingsspeise der Hunde ist der grüne, also ungewaschene Pansen (Vormagen) von Rindern. Hintergrund des Gedankens ist die Tatsache, dass der Hund vom Wolf abstammt und es daher die ursprünglichste und natürlichste Art der Fütterung für Hunde ist.
Gerade bei Hunden, die unter Allergien leiden, hat sich die Rohfleischfütterung bestens bewährt.

Welches Fleisch wird verfüttert?

Beim Barfen stehen rohes Rindfleisch, Lamm/Schaf, Geflügel und Fisch auf dem Speiseplan. Von rohem Schweinefleisch wird dringend abgeraten, da es das Aujeszky-Virus (Pseudowut) enthalten könnte, welches für Hunde tödlich ist!

Wie funktioniert Barfen?

Im Grunde ist das Barfen eine einfache Fütterungsmethode. Ergänzend zum rohen Fleisch werden allerdings noch verschiedene Zusätze beigemischt. Ganz wichtig ist auch ein gewisser Anteil von Obst und Gemüse, welches ebenfalls roh und vor allem püriert in das Fleisch gemischt wird.
Welche Futterergänzungen und in welchen Mengen, ist je Hund individuell anzupassen. Umfangreiche Informationen zum Barfen finden Sie im Barf-Magazin http://www.barf-fuer-hunde.de.