Weit draußen im Atlantik liegt ein grünes Paradies: Madeira, Portugals Blumeninsel. Die üppige Vegetation mit duftendem Oleander und Orchideen, Palmen und riesigen Weihnachtssternen beeindruckt, ebenso wie die wild zerklüfteten Bergrücken und de wellenumtoste Felsenküste. Und die Temperaturen liegen selbst jetzt im Winter meist bei angenehmen 20 Grad.
Gerade mal 280000 Menschen leben auf der Insel des ewigen Frühlings, die im 15. Jahrhundert on portugiesischen Seefahrern entdeckt wurde. In der malerischen Hauptstadt Funchal trinkt Ex-„Bond“ Roger Moore im noblen Hotel „Reid´s“ regelmäßig seinen Martini, und schon die legendäre Kaiserin Sisi erlag dem romantischen Charme des gesegneten Eilands, eines der ältesten Urlaubsziele überhaupt.
Hoch oben in den Bergen rund um den 1862 Meter hohen Pico Roivo und an den Klippen der Nordküste ist die Natur von rauer Schönheit – ein Dorado für Wanderer und Mountainbiker. Wer baden möchte, findet auf der kleinen Schwesterinsel Porto Santo einen wunderbaren Sandstand.

Die Wanderwege auf Madeira schlängeln sich meist entlangö der Levadas – schmale Wasserkanäle, die ein rund 2000 Kilometer langes Netz bilden. Sie führen durch Weinberge, Obstplantagen und bunte Blumenfeder. Ein beliebtes Ziel ist Santana, ein schönes Dorf an der Nordseeküste mit den ursprünglichen „Casas de colmo“, kleinen Katen mit bis zum Boden reichenden Dächern – einst das typische Zuhause der Bauern.
Was auf der Insel wächst, bekommt man auf dem Mercado dos Lavradores in Funchal. Auch die eleganten Strelitzien, die man gut verpackt als Souvenir mit nach Hause nehmen kann – für ein wenig Frühling im heimischen Winter…