Freiberufler werden direkt zu Beginn ihrer neuen, selbständigen Karriere mit einer ganzen Reihe an Formalitäten belastet, die in den meisten Fällen für wenig Begeisterung sorgen. So steht nach der regelkonformen Anmeldung beim Finanzamt und/oder dem Gewerbeamt auch die Buchhaltung an, die künftig penibel und ordentlich eingehalten werden sollte. Ob Steuererklärung, Rechnung oder die Auflistung von Einnahmen und Ausgaben, für Freiberufler beginnt gerade in den ersten Wochen der Existenzgründung eine Zeit voller Bürokratie, Regeln und Finanzen.

Das richtige Zeitmanagement

Für Selbständige, die im Home Office arbeiten, ist ein gutes Zeitmanagement entscheidend. Denn in den heimischen vier Wänden warten etliche Verlockungen darauf, die Arbeit zu stören und stattdessen zum süßen Nichtstun zu verführen. So warten beispielsweise direkt im Wohnzimmer der Fernseher und die bequeme Couch und auch der Kühlschrank in der Küche ist prall gefüllt. Was macht es schon, schnell eine Folge der Lieblingsserie zu schauen? Und der eine oder andere Snack kostet doch auch kaum Zeit. Nicht zu vergessen ist außerdem das Internet mit seinen endlosen Arten der kurzweiligen Unterhaltung. Wer hier nicht auf feste Arbeitszeiten und einen geregelten Ablauf achtet, kann schnell mit der Arbeit in Verzug geraten, Abgabefristen nicht einhalten oder muss zwangsläufig bis tief in die Nacht arbeiten. Etwas Planung ist daher im Grunde unabdingbar, bestenfalls mithilfe einer täglichen To-Do-Liste. Das Portal www.freiberufler-blog.de bietet in diesem Zusammenhang eine ideale Anlaufstelle, um Freiberufler bei ihren ersten Schritten in der Existenzgründung zu unterstützen. Frische Selbständige können so beispielsweise die neuesten Trends der Branche erfahren, aktuelle Studien verfolgen oder auch wichtige Infos rund um Versicherungsfragen, Organisation und Rechtslage finden.

Unterstützung durch Technik

Ohne den Computer geht für den Selbständigen in der Regel nichts und so kann auch hilfreiche Software den Alltag erheblich vereinfachen. Hier muss übrigens nicht immer ein teures Programm gekauft werden, häufig gibt es selbige auch in ähnlicher Form als Freeware – meist jedoch mehr oder weniger stark in den Funktionen beschnitten. Zu den Standardprogrammen im Repertoire eines Selbständigen sollten so beispielsweise in jedem Fall Office-Produkte gehören, aber auch die Kommunikation ist ein entscheidender Faktor. Ob per Email oder Messenger wie Skype, die kleinen Programme ermöglichen einen schnellen Austausch mit Kunden und sorgen für eine schnelle Vergrößerung des eigenen, digitalen Netzwerks.

Buchhaltung und Steuererklärung

Ebenfalls sinnvoll kann die Nutzung einer Buchhaltungs- und Steuersoftware sein. Diese sorgt für den nötigen Überblick über die Finanzen, gibt Ratschläge in Bezug auf die Steuern und hat darüber hinaus alle relevanten Schreiben direkt zur Hand. Auch offizielle, rechtskonforme Rechnungen lassen sich über diese Programme häufig schnell und einfach erstellen. Wer über einen Steuerberater verfügt, kann auf die Software womöglich verzichten, denn zweifellos ist der persönliche Kontakt zum Profi besser als der Monolog mit einem Programm. Gerade in der Anfangszeit, in der Steuerberater doch sehr teuer scheinen, ist die Software eine sinnvolle Alternative.