Der Frühling steht unmittelbar vor der Tür und damit stehen die leidenschaftlichen Hobbygärtner auch schon wieder in den Startlöchern. Es gibt viel zu tun, so müssen die Aussaaten vorbereitet, die Kübelpflanzen wieder in Schuss gebracht und die Frühjahrsblüher gepflegt werden. Welche Arbeiten gerade im Frühling von Bedeutung sind, wollen wir im Folgenden kurz aufzeigen.

Die ersten Aussaaten werden fällig

Kaum hat der Frühling im Jahreskalender Einzug gehalten, werden auch schon die ersten Aussaaten fällig. In den noch kühlen Frühlingsmonaten sollten insbesondere die wärmebedürftigen Pflanzen zunächst auf einer hellen Fensterbank herangezogen werden. Zu ihnen zählen zum Beispiel Paprika und Tomaten. Ab Mai können diese dann ausgepflanzt werden. Bis Mitte März sollte Paprika gesät werden, da er recht langsam wächst. Tomaten können bis Ende März gesät werden, da sie schneller wachsen und die Triebe sonst zu dünn ausfallen. Idealerweise werden beide Gemüsesorten in einer speziellen Aussaaterde ausgesät.

Der Ziergarten im Frühjahr

Viele Menschen setzen nicht auf den klassischen Gemüsegarten, sondern auf den Ziergarten, in dem es prächtig blüht. Der Grundstein dafür wird im Frühjahr gelegt. Als Faustregel gilt: Sobald die Sauerkirsche die ersten Blüten ausbildet, ist es an der Zeit, die Knollen und Zwiebeln von

  • Gladiolen,
  • Dahlien,
  • Montbretien und
  • Lilien

auszupflanzen. Vorher ist dies nicht ratsam, da die Knollen frostempfindlich sind. Außerdem gehört es zu den Frühlingstipps für den Garten, dass die Forsythie, das Mandelbäumchen, der Ranunkelstrauch und andere Frühjahrsblüher nach der ersten Blüte zurückgeschnitten werden.

Die klassischen Sommerblumen, wie etwa Studentenblumen, Jungfer, Malven oder die Kapuzinerkresse, können bereits im Frühjahr direkt in die Beete ausgesät werden.

Was steht im Nutzgarten an?

Im Nutzgarten sollte man im Frühjahr mit der Bärlauch-Ernte beginnen und Kartoffeln anpflanzen. Die Apfelbäume werden jetzt in Form gebracht und wer Gemüse anpflanzen will, kann bereits die ersten Gemüsenetze auslegen. Junge Obstbäume, die selbst im vierten Jahr noch nicht blühen wollen, weisen oft eine sehr steile Aststellung auf. Diese lässt sich beheben, indem Netze, die mit Steinen gefüllt sind, an die Äste gehangen werden.