Gesundheitsverfahren durch versteckte Chemikalien, scharfe Kanten – nach den Skandalen rund um Kinderspielzeug sind Prüfsiegel noch wichtiger geworden. Wir sagen Ihnen hier, welches Zeichen was garantiert….

Freiwilliger Test: TÜV- Rheinland- Proof
Mit diesem Siegel signalisiert der Spielzeughersteller die freiwillige Qualitäts- und Sicherheitsprüfung seiner Artikel durch unabhängige Labors, die vom TÜV Rheinland beauftragt werden. Das Siegel ermöglicht den Hersteller, seine sicheren Produkte aus der Vielzahl der CE- gekennzeichneten Spielzeuge abzugrenzen. Das CE- Zeichen bedeutet lediglich „Communauté Européenne“ (Europäische Gemeinschaft“) und bietet keinerlei Qualitätsgarantie.

Seriöse Produktion: Fair- spielt- Siegel
Das Siegel von „fair spielt“ wird von verschiedenen nichtstaatlichen Organisationen, sie dem Bischöflichen Hilfswerk Misereor, getragen. Das Teddy-Logo erhalten nur die Spielzeuge, die unter menschenwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt wurden.

Weltweit anerkannt: Geprüfte Sicherheit
Bei dem GS-Siegel handelt es sich um ein weltweit anerkanntes Sicherheitszeichen. Eine staatlich anerkannte Prüfstelle bestätigt dem Hersteller, dass sein Produkt den rechtlichen Anforderungen an Sicherheit und Gesundheitsschutz entspricht. „GS“ steht für Geprüfte Sicherheit. Leider wird das Zeichen oft gefälscht.

Pädagogisch wertvoll: Spiel gut
Das Spiel- gut- Gütersiegel wird von einer Gruppe von Wissenschaftlern und Eltern vergeben. Nach den eigenen Kriterien des Vereins bedeutet dies, dass das Spielzeug pädagogisch wertvoll ist. Des Weiteren wird auf Form, Farbe und Langlebigkeit des Spielzeugs geachtet. Die Prüfung wird vom Verein selbst durchgeführt.

Strenge Kriterien: LGA- Signet
Die LGA (Landgewerbeanstalt) Bayern gehört zur TÜV- Rheinland- Gruppe. International prüft sie, ob elektrisches Spielzeug sicher bzw. nicht chemisch belastet ist (z. B. durch giftige Lacke). Das Siegel wird nur an Hersteller vergeben, die den strengen Prüfkriterien standhalten.